Ein Teller mit gekörnter Gemüsebrühe und darum verschiedene Gemüsesorten.
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Selbstgemachte Gemüsebrühe ist bis zu zwei Jahre haltbar (Symboldbild).

Hauptgerichte

Rezept: Gekörnte Gemüsebrühe

  • Stephanie Drewing
    vonStephanie Drewing
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Eine gekörnte Gemüsebrühe ist für viele Gerichte die würzige Basis. Doch warum nicht einmal Brühe aus dem eigenen Gartengemüse mit diesem einfachen Rezept selber machen?

Zutaten (Für etwa 300 Gramm)

Aus dem Garten:

  • 1 große Zwiebel
  • 1 Möhre
  • ½ kleine Sellerieknolle
  • 100 g frische Kräuter (wie etwa 40 g Liebstöckel, 40 g Kapuzinerkresse-Blätter und -Blüten, 20 g Spitzwegerich-Blätter) 

Zubereitung

Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. Möhre und Sellerieknolle waschen und klein schneiden. Die frischen Kräuter nur bei Bedarf waschen, da Nässe die Trockenzeit verlängert, und grob zerkleinern.

Vorbereitetes Gemüse und Kräuter in einen Mixer füllen und pürieren. Ein Blech mit Backpapier auslegen und den Brei dünn aufstreichen. Die Masse im Backofen etwa 3–4 Stunden bei 100 Grad Celsius backen. Das pürierte Gemüse während des Trocknens immer wieder durchschütteln oder mit einem Holzspatel vorsichtig durchmengen. Sobald die Masse anfängt zu bröseln, ist die Brühe trocken genug, um aus dem Ofen genommen zu werden.

Dann die Masse auf ein großes Backblech stürzen und das Papier abziehen. Die getrocknete Brühe mit den Fingern zerbröseln. Wenn Sie die Trockenmasse feiner haben möchten, geben Sie die Brühe noch einmal in den Mixer, bis das Pulver die gewünschte Konsistenz besitzt. Die Gemüsebrühe abkühlen lassen und in kleine Schraubgläser füllen.

Das Pulver ist luftdicht verschlossen ein bis zwei Jahre haltbar. Die gekörnte Gemüsebrühe kann statt eines Brühwürfel als Würzmittel eingesetzt werden, wie etwa bei dem Rezept für den veganen Grünkern-Aufstrich.

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