Ein Teller Kartoffelsalat mit Brühe und Öl statt mit Mayonnaise. Von oben fotografiert, steht auf einem Holztisch.
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Immer eine passende Beilage: Kartoffelsalat (Symbolbild).

Beilagen & Snacks

Rezept: Bayerischer Kartoffelsalat

  • Stephanie Drewing
    vonStephanie Drewing
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Bayerische Kartoffelsalat mit Brühe statt mit Mayonnaise ist ein Klassiker der süddeutschen Küche und eine einfache Beilage zu Braten, Schnitzel und Würstchen.

Zutaten (4 Port.)

Aus dem Garten:

  • 1 kg Kartoffeln (festkochende)
  • 1 Gemüsezwiebel
  • Schnittlauchröllchen

Aus dem Supermarkt:

  • ¼ l Gemüsebrühe
  • Salz
  • Zucker
  • Pfeffer
  • 1–2 TL Senf
  • etwas Essig
  • etwas Öl

Zubereitung

Die Kartoffeln mit einer Gemüsebürste gründlich reinigen und waschen. Anschließend in einen Topf geben und zur Hälfte mit kaltem Wasser bedecken. Bei geschlossenem Deckel 30 bis 45 Minuten kochen, bis sie gar sind. Das Kochwasser abgießen und die Kartoffeln kurz abdämpfen lassen.

Vor dem Schälen die Kartoffeln unter fließendem kalten Wasser abschrecken. So löst sich die Schale anschließend leichter. Die noch warmen Kartoffeln schälen und mit einem Küchenmesser in dünne Scheiben schneiden. Diese in eine ausreichend große Schüssel geben. Wer für Gäste eine größere Menge Salat zubereiten möchte, kann die Kartoffeln auch durch eine spezielle Kartoffelharfe oder einen Eierschneider drücken. So lassen sich innerhalb kurzer Zeit viele Kartoffeln in gleichmäßige Scheiben zerteilen.

Im Anschluss wird sofort die Marinade zubereitet. Die Kartoffeln sollten noch warm sein, so verbindet sich die Salatsoße besser mit den Kartoffeln. Zunächst die Gemüsebrühe in einem kleinen Topf zum Kochen bringen. Je nach Sorte nehmen die Kartoffeln unterschiedlich viel Flüssigkeit auf, deshalb ist es besser, etwas mehr Gemüsebrühe bereitzuhalten. So können Sie zum Schluss erneut etwas Brühe zugeben, wenn Ihnen der Salat nach dem Durchziehen noch zu trocken ist.

Die Gemüsezwiebel schälen und in sehr kleine Würfel schneiden. Diese zu den Kartoffelscheiben in die Schüssel geben. Wenn Kinder mitessen oder rohe Zwiebeln schlecht vertragen werden, gibt man die Würfelchen zur kochenden Brühe und blanchiert diese kurz mit, so wird der Geschmack milder.

Salz, ein Teelöffel Zucker, frisch geriebener Pfeffer, ein bis zwei Teelöffel scharfen Senf und vier bis fünf Esslöffel Weinessig in die Gemüsebrühe einrühren. Marinade über die Kartoffeln gießen und gut untermengen. Ist der Salat noch nicht saftig genug, etwas Brühe nachgießen. Etwa 20 Minuten ziehen lassen und erneut abschmecken. Danach vier bis fünf Esslöffel neutrales Öl untermischen.

Mit frischen Schnittlauchröllchen bestreuen und am besten noch lauwarm servieren. Vorbereiteten Kartoffelsalat nie direkt aus dem Kühlschrank essen.

Mit Gurkenscheiben verfeinert kommt der Klassiker oft in Süddeutschland auf den Tisch. Wichtig dabei ist, die Gurken vorab zu salzen und auszudrücken, sonst verwässert der fertige Salat zu sehr und verliert seinen würzigen Geschmack. 

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