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Winterharte Agaven: Diese Sukkulenten überstehen die kalte Jahreszeit

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Von: Joana Lück

Agaven, die entlang eines Weges gepflanzt sind. (Smybolbild)
Die meisten Agaven vertragen Minusgrade, jedoch keine Nässe. (Symbolbild) © Natthawut Punyosaeng/Imago

Agaven gehören zu den beliebtesten Sukkulenten. Zu Recht: Denn die schönen wasserspeichernden Pflanzen sehen nicht nur schön aus, viele Arten kommen auch durch den Winter.

München – Sukkulenten brauchen wenig Pflege und eignen sich somit perfekt für Menschen mit vollem Terminkalender oder alle, die nicht so oft zu Hause sind. Agaven sind da nicht anders. Doch Agaven können mit dem richtigen Knowhow nicht nur triste Ecken in Ihrer Wohnung oder die Fensterbank verschönern, sie eignen sich auch als Pflanze für den Balkon oder Garten. Wir erklären, was Sie bei der Pflege von Agaven beachten müssen.

Winterharte Agaven: Dies Sukkulenten überstehen auch die kalte Jahreszeit

Agaven gehören wie Aloe Vera und Fetthennen zu den Sukkulenten. Sie speichern Wasser, von dem sie bei lang anhaltender Trockenheit zehren können. Das Problem im Winter ist nicht einmal die Kälte, sondern die Nässe. Ständiger Regen schadet der Sukkulente, weshalb sie, wenn Sie sie draußen halten wollen, geschützt vor Niederschlag stehen sollte. Amerikanische Agaven (Agave americana) sind zum Beispiel robuster als Agave filifera, eine aus Mexiko stammende Sorte mit feinen Fäden, die weder Kälte noch Nässe verträgt. Neben Agave americana sind folgende Arten winterfest:

Auch wenn die Sorten teilweise Temperaturen bis zu minus zwanzig Grad Celsius wegstecken, so sollten Sie sie ab dem Herbst unter das Dach stellen. Haben Sie kein Haus oder Balkon mit Dach, eignen sich auch Abdeckungen, die die Sukkulente allerdings nicht einengen dürfen. Auf zu viel Kälte und Nässe von unten reagieren Agaven ebenfalls empfindlich. Stellen Sie die Pflanze deshalb auf ein Stück Styropor oder auf einen Untersetzer mit Füßen oder Rollen. Im Winter braucht die Agave weder Dünger noch Wasser.

Winterharte Agaven: Umtopfen bitte nur mit Handschuhen

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Die Blätter der Agave sind stachelig, was man vor allem beim Umtopfen bedenken sollte. Handschuhe sollten somit auf keinen Fall fehlen, falls Sie die Pflanze anfassen. Handelt es sich um sehr viele und große Stachel, kann man diese mit einem scharfen Messer zurückschneiden. Da aber unschöne Narben an der Pflanze zurückbleiben und sie gegebenenfalls auch austrocknet, hat sich eine Korken-Methode etabliert: besonders scharfe Zacken werden dabei mit einem Weinkorken unschädlich gemacht.

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