1. 24garten
  2. Pflanzen

Rosen pflegen im Herbst: Rindenmulch vertragen die Pflanzen nicht

Erstellt:

Von: Ines Alms

Im Herbst wird im Garten aufgeräumt und an Winterschutz gedacht. Das Mulchen der Rosen ist eine gute Idee, doch Rindenmulch kann viel Schaden anrichten.

Manche Rosen zeigen zur großen Freude ihrer Besitzer noch im Spätsommer ihre Blüten her. Doch mit der kalten Jahreszeit sollte auch die schönste Rose zur Ruhe kommen. Damit sie den Winter gut übersteht, kann man ihr behilflich sein, indem man den Boden mulcht – auf den Einsatz von Rinden sollte man dabei aber unbedingt verzichten.

Rosen pflegen im Herbst: Rindenmulch vertragen die Pflanzen nicht

Eine Frau sitzt auf einem Berg Rindenmulch
Rindenmulch macht Rosen anfälliger für Krankheiten wie Sternrußtau. © Panthermedia/Imago

Wenn Sie im Gartencenter die Bezeichnung „Rosenmulch“ lesen, sollten Sie einen genaueren Blick darauf werfen, denn in den meisten Fällen handelt es sich dabei um Rindenmulch. Dieser wird normalerweise verwendet, um Unkraut zu unterdrücken und sieht recht schick aus. Doch wie der Rosenhof Schultheis erläutert, behindern die Rinden die Bodenbelüftung, es kommt zu einem Sauerstoffmangel und es werden für die Rose schädliche Stoffe wie Ammoniak freigesetzt.

In der Folge führt dies zu einem Nährstoffmangel der Pflanze, der sie schwächt und für Krankheiten wie Sternrußtau empfindlicher macht. Diese Pilzkrankheit kann sich wiederum auf den Rindenmulch übertragen und die Rose dauerhaft schwächen.

Auch folgend Gründe sprechen gegen den Einsatz von Rinden beim Mulchen:

Noch mehr spannende Garten-Themen finden Sie in unserem kostenlosen Newsletter, den Sie gleich hier abonnieren können.

Stattdessen sollte man die Rosen mit gut abgelagertem Kompost oder Rosenerde versorgen. Auch Tannenzweige schützen die Rose vor eisigem Wind, Frost und Austrockung. Wer dennoch Rindenmulch im Garten für andere Pflanzen einsetzen möchte, spart am besten den Boden rings um die Rose aus.

Auch interessant