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Mauerpfeffer: Deshalb eignet sich das schöne Gewächs nicht nur für Steingärten

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Von: Joana Lück

Nahaufnahme einer Felsen-Fetthenne in Gelbgrün. (Symbolbild)
Mauerpfeffer gehört zu den Sukkulenten. (Symbolbild) © C. Stenner/Imago

Mit seinen leuchtenden Blättern, die an Tannenzapfen erinnern, ist der Mauerpfeffer in Steingärten eine wahre Augenweide. Doch auch fernab vom Boden macht sich die Sukkulente äußerst gut.

München – Mauerpfeffer (lateinisch Sedum) wird oftmals in Stein- oder Vorgärten verbannt, weil die kleine Staude mit ihrem kompakten, aber breiten Wuchs nur eine Höhe von etwa 40 bis 60 Zentimetern erreicht. Und tatsächlich entspricht dieser Standort am ehesten dem natürlichen Umfeld der aus Westasien und Nordafrika stammenden Pflanze. Nichtsdestotrotz eignet sich der Mauerpfeffer auch als Zimmerkultur. Wir erklären, worauf Sie dabei achten sollten.

Mauerpfeffer: Deshalb eignet sich die schöne Pflanze nicht nur für Steingärten

Dass der Mauerpfeffer zu den Dickblattgewächsen zählt, lässt sich unschwer an den fleischigen Blättern der Sukkulente erkennen. In diesen kann sie Wasser speichern und trotzt so drohenden Trockenperioden. Eigentlich wird Mauerpfeffer von Hobby-Gärtnerinnen und Hobby-Gärtnern in Steingärten, an Felsen oder Mauern eingesetzt, da er mit nährstoffarmen Böden sehr gut klarkommt. Doch wie bei jedem anderen Dickblattgewächs spricht auch bei der Fetthenne nichts gegen ein Schicksal als Zimmerpflanze. Folgende Sorten eignen sich besonders:

Arten wie der scharfe Mauerpfeffer (Sedum acre), der besonders in die Breite wächst und nur eine Höhe von zehn Zentimetern erreicht, ist eher unvorteilhaft als Topfpflanze. Sedum sieboldii wächst hingegen hängend und eignet sich somit perfekt als Ampelpflanze.

Mauerpfeffer: Diese Pflege braucht er als Zimmerpflanze

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Die Fetthenne braucht viel Licht und am besten morgens und abends direkte Sonne. Ein Fensterplatz ist somit perfekt, wenn es sich nicht um Südseite handelt, da die feinen Blätter sonst zu sehr austrocknen und gelb werden können. Eine Sukkulentenerde erweist sich auch beim Mauerpfeffer als adäquat. Wässern müssen Sie die Sukkulente zwar regelmäßig, dafür wenig. Einmal in der Woche reicht es vollkommen, wenn Sie die Erde mit Wasser besprühen. Im Winter sollte die Pflanze an einem kühlen Ort mit maximal zwölf Grad Celsius stehen und darf dann gar nicht gegossen werden.

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