Lavendel vor dem Einpflanzen unbedingt frisieren
Lavendel aus dem Topf gedeiht noch besser, wenn man ihn ins Beet setzt. Doch vor dem Einpflanzen sollten Sie die Spitzen kappen.
Lavendel gilt als pflegeleicht, riecht gut und hält dazu noch lästige Tiere wie Spinnen im Garten oder aus dem Haus fern. Außerdem ist das Mittelmeergewächs winterhart. Allerdings sollten Sie vor dem Einpflanzen das ein oder andere Detail wie den richtigen Standort beachten. Es lohnt sich aber auch, den Lavendel vorher zu frisieren. Wie das geht, lesen Sie hier.
Lavendel wächst hübscher, wenn man die Spitzen kappt

Lavendel schneidet man für gewöhnlich, um eine üppige Blüte zu garantieren oder um das Kraut vor dem Verkahlen und Vergreisen zu bewahren. Doch auch wer Lavendel im Topf kauft und ins Beet pflanzen will, profitiert von einem Schnitt. Das sind laut der Gärtnerin Xenia, auch bekannt unter dem Instagramprofil @berlingarten, die Vorteile sowie das richtige Vorgehen:
- Wenn man Lavendel vor dem Umsetzen ins Beet schneidet, wächst er nachher schöner.
- Das Schneiden der oberen Spitzen regt den Lavendel dazu an, Seitentriebe zu bilden. Er wächst somit auch buschiger.
- Schneiden Sie dafür mit der Gartenschere etwa ein bis zwei Zentimeter ab, wie @berlingarten rät.
- Sind die Knospen schon stark vorgetrieben, sollten Sie mit dem Schnitt bis nach der ersten Blüte warten.
Auch andere blühende Jungpflanzen können von dieser Technik profitieren.
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Lavendel schneiden – Tipps
Lavendel richtig schneiden ist nicht schwer. In der Regel erfolgt ein Rückschnitt zwischen Februar und März. Ein Sommerschnitt ist optional, wenn dann nach der ersten Blüte im Juli. Es wird nur in das gesunde grüne Holz beziehungsweise ein paar grüne Blattspitzen um ein Drittel zurückgeschnitten. Einen zweiten Schnitt im späten Sommer sollten Sie nur bei sehr vitalen Pflanzen durchführen.

