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Heiligenkraut: So pflegen Sie die winterharte Staude richtig

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Von: Joana Lück

Heiligenkraut (Santolina rosmarinifolia) auf einer grünen Wiese. (Symbolbild)
Santolina ist in Deutschland eher selten. (Symbolbild) © Pablo Méndez/Imago

Das Heiligenkraut stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, was Sie aber nicht davon abhalten sollte, das schöne Gewächs auch auf der Terrasse oder im Garten anzupflanzen.

München – Leuchtend gelbe Blüten, die hoch von den silberfarbenen oder grünen Blättern hinausragen: Das Heiligenkraut (lateinisch Santolina) ist eine wahre Augenweide und versprüht mediterrane Lebensfreude. Auch wenn es filigran und sensibel aussehen mag, die ursprünglich aus Spanien und Frankreich stammende Staude ist pflegeleichter als man denkt und verkraftet sogar leichten Frost. Wir erklären, auf was Sie bei der Kultivierung von Santolina achten sollten.

Heiligenkraut: So pflegen Sie die winterharte Staude richtig

In den USA bezeichnet man die Pflanze aus der Familie der Korbblütler auch oft als „cotton lavender“, da die Blüte so weich und luftig wie Baumwolle aussieht. Die Pflanze findet hierzulande nicht nur als Strauch oder als Bepflanzung für Kübel eine dekorative Verwendung, ein Großteil des schönen Gewächs wird als Zierpflanze kultiviert. Das Besondere an den schönen Stängeln: Sie sehen auch getrocknet wunderschön aus und verlieren kaum von ihrer gelben Farbe. Außerdem kann das Gewächs mit ein wenig Geschick auch im Vorgarten, Steingarten, auf der Terrasse oder dem Balkon angebaut werden. Dabei sollten Sie lediglich folgendes beachten:

Heiligenkraut: Spezielle Sorten

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Hierzulande haben sich das Graue Heiligenkraut (Santolina chamaecyparissus) sowie das Rosmarinblättrige Heiligenkraut (Santolina rosmarinifolia) etabliert. Beide Sorten sind besonders trockenheitsverträglich, weshalb der Klimawandel mit viel Hitze und ausbleibendem Regen ihnen nichts anhaben kann. Eine wahre Pflanze mit Zukunft! Andere Sorten sind ausschließlich im Süden zu finden: Santolina magonica (Balearen), Santolina neapolitana (Italien) sowie Santolina impressa (Portugal).

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