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Efeu, Waldrebe und Clematis: Kletterpflanzen erleben Comeback – für mehr Romantik im Garten

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Von: Jasmin Farah

Kletterpflanzen an Bäumen geben jedem Garten ein romantisches Flair. Wenn sie zudem aufblühen, sind sie ein farbenfroher und duftender Hingucker.

München – Was viele noch aus alten Märchenfilmen oder von den Großeltern kennen, ist heutzutage ein wenig in Vergessenheit geraten: Kletterpflanzen im Garten oder an Häusern. Schließlich ist heute der Wunsch groß nach minimalistischen und pflegeleichten Designs. Wuchernde Kletterpflanzen hingegen verbinden einige Gartenfreunde mit zu wenig Pflege.

Efeu, Waldrebe und Clematis: Kletterpflanzen erleben Comeback – für mehr Romantik im Garten

Doch wer den angesagten Wohn-Trend Shabby Chic auch in sein heimisches Grün bringen möchte, ist mit Efeu, Waldrebe und Kletterrose sehr gut bedient. Sie verpassen dem Garten eine romantische und besondere Atmosphäre. Wenn sie zudem sprießen, verwandeln sie Bäume und Garten in ein farbenfrohes Blütenmeer oder hüllen sie in ein Blättergewand, das eine Oase der Ruhe ausstrahlt.

Blühende Clematis an einem Apfelbaum (Symbolbild)
Clematis sorgen mit ihren Blüten an Bäumen für farbenfrohe Hingucker. (Symbolbild) © Saulius/Imago

Bäume im Garten sind besonders gut als „lebende Rankhilfe“ für Kletterpflanzen geeignet. Am besten pflanzen Sie sie so, dass sie sich auf der sonnigen Baumseite nach oben winden. Schnell umgarnen sie dann den Baumstamm bis zur Krone und schlingen sich dabei selbstständig in die Höhe. Das schaffen Sie, indem sie sich mit Stacheln, Haftwurzeln, Zweigen oder Ranken in Ritzen der Baumrinde und den Zweigen verhaken. Die beliebtesten Kletterpflanzen sind:

Efeu, Waldrebe und Clematis: Wer stark wächst und wer nicht

Wenn ihre Standortbedingungen optimal sind, geben manche Kletterer nach der jeweiligen Anwachsphase beim Wachstum sehr viel Gas. Während Rambler-Rosen in einem Jahr mehrere Meter schaffen und daher nur an großen und starken Bäumen gepflanzt werden sollten, gehen Clematis-Hybriden auch für kleinere Bäume oder Sträucher. Sie sind kleinwüchsiger, sorgen zudem mit ihrer Blüte für einen farbenfrohen Hingucker.

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Wild-Kletterpflanzen wie die Berg-Waldrebe scheinen mit ihren Lianen hingegen direkt dem tropischen Regenwald zu entspringen und wirken exotisch. Damit sorgen sie für Abwechslung im heimischen Grün. Da sie allerdings stark wachsen, können sie auch schnell Hausdächer, Pavillons oder andere Gärten bewuchern, weshalb Sie sie regelmäßig zurückschneiden sollten.

Efeu, Waldrebe und Clematis: Kletterpflanzen beim Wachsen unterstützen

Wer hingegen Sorge um seine Bäume im Garten hat, der kann Ruhe bewahren. Kletterpflanzen wie Efeu wachsen zwar schnell und stark, dennoch konkurrieren sie nicht mit ihnen um Wasser oder Nährstoffe. Bäume haben schließlich ein kräftiges Wurzelwerk, wo sie sich aus größerer Tiefe alles besorgen können, was sie brauchen. Achten Sie allerdings darauf, dass die Bäume schon groß und kräftig genug sind, bevor sich die Kletterpflanzen darum winden können.

Außerdem ist es wichtig, dass die Kletterer in einigem Abstand zum Baumstamm gesetzt werden, damit sie die Baumwurzeln nicht beschädigen. Damit Efeu, Kletterrosen und & Co. ihren Weg hinauf zur Baumkrone finden, können Sie Bodenanker und Kokosseile verwenden, wie das Wohnen-Portal „Das Haus“ berichtet.

Hierzu wird der Anker neben der Pflanze in den Boden gedreht und dann das Seil zwischen Anker und Baum schräg nach oben gespannt. Dadurch kann sich abschließend die Kletterpflanze am Seil entlang nach oben in die Äste ranken. *RUHR24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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