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Malve im Topf anbauen und eigenen Tee ernten

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Von: Joana Lück

Malven sind mit ihren filigranen Blüten nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch noch hilfreich. Denn aus ihnen kann man einen kostbaren Tee zubereiten.

Mehr als 100 Arten von Malven gibt es. Am beliebtesten sind die Gemüsemalve (Malva verticillata), Wegmalve (Malva neglecta), Rosenmalve (Malva alcea), Wilde Malve (Malva sylvestris), Moschusmalve (Malva moschata) und die Becher-Malve (Lavatera). Letztere wird auch oft als Buschmalve bezeichnet und eignet sich hervorragend für den Anbau im Kübel. Die Wilde Malve hingegen ergibt einen entzündungshemmenden Tee.

Malve im Topf anbauen und eigenen Tee ernten

Wilde Malve (Malva sylvestris)
Die Wilde Malve kann ebenfalls im Kübel kultiviert werden. © A. Held/Imago

Die Malve ist nicht nur hübsch und pflegeleicht, auch für Bienen ist sie dank ihres Nektars sehr wertvoll. Im Rahmen eines insektenfreundlichen Gartens steht sie neben Lavendel, Flieder, Jasmin oder Wildrosen somit ganz oben auf der Liste.

Beachten Sie in puncto Standort folgendes bei Malven:


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Wer möchte, kann Malven zudem für Tee ernten. Dieser ist wirkungsvoll bei Husten, Schleim und Halsschmerzen. Dafür ernten Sie die Blüten und Blätter der Wilden Malve und übergießen diese mit heißem, besser aber noch mit kaltem Wasser, denn die Inhaltsstoffe sind lichtempfindlich. Nach einer Ziehzeit von ein paar Stunden kann man den Tee leicht erhitzen und dann trinken.

Bei Topfpflanzen sollten Sie zu viel oder zu wenig Drainage generell vermeiden sowie darauf achten, dass Sie nicht die falschen Pflanzen kombinieren. Die Malve verträgt sich beispielsweise sehr gut mit Lupinen, Salbei oder Männertreu.

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