Exotisches Obst selber ziehen: Kaki wächst auch im Kübel
Die „Speise der Götter“, so ein Name für die Sharonfrucht, können Sie ganz einfach auf dem Balkon anbauen. Beachten Sie diese Tipps.
Exotisches Flair im eigenen Garten oder auf dem Balkon ist immer gerne gesehen und mit der Sharonfrucht haben Sie auch noch einen Mehrwert, denn die Früchte sind gesund und nahrhaft.
Sharonfrucht: Ziehen Sie Ihre eigene Kaki im Kübel

Pflegeleichte Obst- und Gemüsesorten gibt es viele, aber die aus Asien stammende Kakifrucht ist etwas ganz Besonderes: Während die Pflanze im Frühjahr üppig in Gelb blüht, versorgt sie Gärtnerinnen und Gärtner von Oktober bis November mit süßen Früchten, die besonders reich an B-Vitaminen sind. Nicht umsonst trägt die Frucht den Beinamen „Speise der Götter“. Zwar enthalten Sharonfrüchte etwas mehr Zucker als Äpfel oder Beeren, die vielen Ballaststoffe sind jedoch sehr gesund für den Darm.
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Bei einer Kultivierung im Kübel ist folgendes zu beachten:
- Es kommt auf die Auswahl des richtigen Topfes an: Dieser sollte mindestens 50 Liter fassen.
- Greifen Sie zu einer japanischen Kaki, welche am besten für ein Dasein im Kübel geeignet ist.
- Düngen Sie besser nicht zu viel, da sich dies negativ auf die Früchte auswirken kann.
- Im Topf müssen Sie die Kaki sehr selten schneiden. Lediglich alte Äste müssen beseitigt werden.
- Überwintern sollten Sie die Kaki an einem kühlen Ort, da sie nicht 100 Prozent winterfest ist. Eine Garage ist z.B. geeignet.
- Nicht wundern, wenn Sie nicht ab dem ersten Jahr Früchte ernten können, das dauert laut Lubera nicht selten bis zu drei Jahren, ist aber nichts im Vergleich zur langwierigen Apfelernte.
Ist es Dezember und die Früchte sind immer noch nicht reif, können Sie diese auch drinnen mit dem Apfel-Trick nachreifen lassen.