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Zimmerpflanzen: Diese wachsen langsam und brauchen nur wenig Platz

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Von: Franziska Irrgeher

Manche Zimmerpflanzen wachsen von Natur aus langsam. Sie eignen sich daher für alle Pflanzenfans mit einem Platzproblem. Wie wäre es mit lebenden Steinen?

München – Zimmerpflanzen sind eine tolle Sache, sie verbessern oft nicht nur die Luft, sondern ihre Pflege sorgt auch für eine gewisse Routine im Tagesablauf. Allerdings wachsen die Pflänzchen auch irgendwann und so manch winziger Philodendron oder die kleinste Strelitzie wird dann riesig. Wer nur wenig Platz hat, sollte daher idealerweise bereits zu Beginn Pflanzen wählen, die langsam wachsen oder sehr klein bleiben.

Zimmerpflanzen, die langsam wachsen: Die besten für wenig Platz

Kleine Wohnungen oder schlichtweg kein Platz mehr bedeuten nicht, dass Sie auf Zimmerpflanzen verzichten müssen. Allerdings sollte angehenden Pflanzenfans klar sein, dass so manches Gewächs größer werden kann, als man vermutet. Nehmen wir eine Strelitzie als Beispiel, als Babypflanze ist die Strelitzia Nicolai etwa zwanzig Zentimeter hoch, als eine der wenigen Pflanzen kommt sie mit viel Sonne klar und wächst irgendwann. In ihrer Heimat werden diese Pflanzen bis zu zehn Meter hoch, als Zimmer- oder Terrassenpflanze „nur“ rund zwei Meter in Innenräumen, draußen auch mehr. Der erste Eindruck kann also gewaltig täuschen und Ihr Blick sollte immer auf die Produktinformationen gehen.

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Zu sehen ist ein weiß blühender lebender Stein (Symbolbild).
Lebende Steine sind tolle Zimmerpflanzen (Symbolbild). © blickwinkel/Imago

Es gibt aber auch einige Zimmerpflanzen, die entweder klein bleiben oder schlichtweg sehr langsam wachsen. Sie sind ideal für alle mit wenig Platz:

Wichtig: Lassen Sie sich keinesfalls von der Formulierung Baby-Pflanze oder Mini-Pflanze täuschen. Das bedeutet lediglich, dass es sich um eine junge Pflanze handelt, meist frisch aus der Anzucht und noch im Anzuchttopf. Mit der Endhöhe hat die Formulierung nichts zu tun.

Problematisch müssen aber auch bei begrenztem Platz größere Pflanzen nicht werden. Philodendren lassen sich beispielsweise recht gut durch Stecklinge vermehren und die Mutterpflanze so etwas im Zaum halten, das gilt auch für die Monstera.

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