1. 24garten
  2. Mein Garten

Zauberschnee: So blüht die Pflanze auch bei Ihnen bis zum Winter

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Anna Katharina Küsters

Zauberschnee ist eine krautige Pflanze, die kleine, weiße Blüten trägt. Besonders macht ihn, dass er ein sogenannter Dauerblüher mit langer Blütezeit ist.

München – Der Zauberschnee ist vielen Gartenfreunde noch nicht so bekannt, denn die Pflanze an sich ist eher unscheinbar. Besonders macht sie aber ihre lange Blütezeit, teilweise sogar bis zum ersten Frost. Deswegen trägt Zauberschnee auch den Namen Diamond Frost. Die Pflanze wächst sowohl in Beeten als auch gut in Kübeln auf dem Balkon.

Zauberschnee: So blüht die Pflanze auch bei Ihnen bis zum Winter

Schon der Name verkündet eine Pflanze, die besonders zu sein scheint. Zauberschnee ist aber kein magischer Schnee, sondern eine Pflanze, die die ganze Gartensaison über kleine, weiße Blüten produziert. So sieht es fast aus, als wäre der Boden mit Schnee bedeckt. Die Pflanze stammt ursprünglich aus Südamerika und trägt den botanischen Namen Euphorbia hypericifolia. Sie gehört zur Familie der Wolfsmilchgewächse und ist damit leicht giftig. Am besten wächst die Pflanze an einem sonnigen Standort. Wer nur Halbschatten zu bieten hat, muss damit rechnen, dass die Blütenpracht nicht ganz so ausgeprägt ist.

Der Zauberschnee ist äußerst robust. Ist er einmal gut angewachsen, kann es auch schon mal trockener sein im Sommer. Der Zauberschnee steckt das dann leicht weg. Auch kältere Temperaturen machen der Pflanze wenig aus. So produziert sie durchgehend neue Blüten, auch wenn es im beispielsweise Oktober schon mal ungemütlicher ist. Winterhart ist der Zauberschnee leider nicht, Gartenfreunde können aber probieren, die Pflanze im Kasten drinnen zu überwintern. In der Regel ist die krautig wachsende Balkonpflanze aber einjährig.

Zauberschnee: So pflanzen Sie den Dauerblüher

Soll der Zauberschnee auf dem Balkon wachsen, ist ein großes Gefäß Grundvoraussetzung für viele Blüten. Dann kann der Zauberschnee seine Wurzeln ausbreiten und sich stärker um die Blütenbildung kümmern. In kleineren Gefäßen blüht er zwar auch, aber nicht so üppig und konstant. Die Pflanze wächst eher buschig und kann eine Größe von bis zu 50 Zentimetern und eine Breite von bis zu 40 Zentimetern erreichen. Wichtig ist beim Eintopfen, dass das Substrat Wasser gut speichert, dennoch aber locker und humos ist. Beim Einpflanzen ist eine Zugabe von Langzeitdünger empfehlenswert. Ab Ende Juni sollten Gartenfreunde dann regelmäßig nachdüngen.

Besonders schöne Beetnachbarn und Partner im Blumenkasten sind für den Zauberschnee zum Beispiel:

Diese Pflanzen haben etwa den selben Wasseranspruch und vertragen Sonne sehr gut.

Zauberschnee: Einfache Vermehrung über Stecklinge

Eine einfache und kostengünstige Methode den Zauberschnee zu vermehren, sind Stecklinge. Dafür schneiden Gartenfreunde am Ende des Sommers etwa zehn Zentimeter lange, frische Triebe des Zauberschnees ab. Diese stecken Gärtnerinnen und Gärtner dann in einen Topf mit Anzuchterde und gießen die Triebe beständig. Nach etwa vier Wochen sind die Pflanzen angewachsen und können dann im Topf im hellen, etwa 15 Grad Celsius warmen Winterquartier drinnen die kalten Monate überdauern. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant