Zu sehen sind die gelbblühenden Blüten des Winterjasmins (Sybolbild).
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Winterjasmin erblüht in der kalten Jahreszeit in hellem Gelb (Symbolbild).

Blüten im Winter

Winterjasmin: So pflanzen und pflegen Sie die kälteliebende Pflanze

  • Anna Katharina Küsters
    vonAnna Katharina Küsters
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Schon im Dezember erblühen an einigen Stellen im Garten die kleinen gelben Blüten des Winterjasmins. Die Pflanze ist winterhart und verdient in unseren Gärten mehr Aufmerksamkeit.

Berlin Winterjasmin ist ein Strauch, der sowohl im Garten als auch auf der Terrasse im Kübel gut wächst. Ist es mild, dann schenkt er dem Garten von Dezember bis März mit seinen Blüten viele gelbe Kleckse. Mit der richtigen Pflege haben Gartenfreunde mehrere Jahre Freude an der Pflanze.

Winterjasmin: So pflanzen und pflegen Sie die kälteliebende Pflanze

Ursprünglich kommt Winterjasmin aus dem nördlichen China und Ostasien. Er gehört zu den Ölbaumgewächsen und kann laut der Landwirtschaftskammer Niedersachsen eine stattliche Höhe von bis zu drei Metern erreichen. Die einzelnen gelben Blüten verwechseln Gartenfreunde schnell mit denen der Forsythie, doch die Blüte des Winterjasmins ist ein wenig größer. (Fünf Tipps, wie Sie mit wenig Geld schnell einen großen Garten gestalten)

Das Besondere an Winterjasmin ist, dass er sich auch hervorragend als Kletterpflanze einsetzen lässt. So kann er im Garten also auch gut als Sichtschutz an einem Zaun emporranken oder Schatten spenden in einer Sitzecke. Gartenfreunde befestigen die Triebe des Winterjasmins dafür vorsichtig an vorgesehenen Kletterhilfen. So hat der Jasmin genügend Halt und wächst kräftig nach oben. (Weidenzaun gestalten: So verschönern Sie Ihren Naturgarten)

Winterjasmin: So pflanzen Sie den Strauch richtig ein

Wer im Winter eine schöne Blütenpracht im Garten haben möchte, sollte den Winterjasmin im Frühjahr pflanzen. Laut dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) sollte die Pflanze an einem windgeschützten Platz stehen, die ein wenig vor Frost geschützt ist. Winterjasmin bevorzugt Sonne oder Halbschatten, das berichtet auch merkur.de*. Der Boden sollte kalkhaltig und nährstoffreich sein und Gartenfreunde können es dem Winterjasmin am Anfang leichter machen, indem sie den Boden um das Pflanzloch herum auflockern. Wer seinen Winterjasmin in einen Topf pflanzt, muss auf genügend Winterschutz achten. Dabei hilft zum Beispiel ein Vlies oder eine Styroporplatte unter dem Topf. (Wintergarten im Herbst: Diese Pflanzen eignen sich und so überwintern Sie Kübelpflanzen)

Winterjasmin: So pflegen Sie die Pflanze richtig

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) weist darauf hin, dass Winterjasmin sogar dann noch mal blüht, wenn die Nächte allzu kalt waren und die Blüten erfroren sind. Es ist also ein richtiges Steh-auf-Männchen. Zudem ist die Pflanze sehr pflegeleicht. Eine wichtige Aufgabe gibt es für Gartenfreunde jedoch jedes Jahr wieder: den Rückschnitt. Denn Winterjasmin erblüht nur aus frischen Trieben. Erfolgt kein Rückschnitt, verholzt der Strauch zusehends und erblüht immer weniger. Ein Rückschnitt ist in diesem Fall im März oder April zu empfehlen.

Daneben haben Gartenfreunde jedoch wenig zu tun:

  • Die Pflanze muss nur in sehr trockenen Sommern gegossen werden.
  • Sie braucht nur im ersten Winter im Beet einen Winterschutz.
  • Ein Mal im Jahr ist eine Düngung mit Kompost sinnvoll.
  • Schädlinge befallen den Winterjasmin quasi nie.
  • Auch Krankheiten gegenüber ist die Pflanze sehr robust.

Gartenfreude sollten also bei der Planung der Bepflanzung im nächsten Jahr den Winterjasmin im Kopf behalten. *merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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