1. 24garten
  2. Mein Garten

Wacholderbeeren für die Gesundheit: Diese Wirkung hat die Heilpflanze

Erstellt:

Von: Joana Lück

Ein Heide-Wacholder Strauch mit hellen und dunkelblauen Wacholderbeeren. (Symbolbild)
Die in den Wacholderbeeren steckenden ätherischen Öle sind sehr gesund. (Symbolbild) © Jochen Tack/Imago

Wacholderbeeren sind wahre Kraftpakete und sollten öfters auf Ihrem Teller oder in Ihrer Tasse landen. Diese Wirkung haben die kleinen Kugeln.

München – In Wildgerichten oder als Hingucker im Gin Tonic kennt man Wacholderbeeren vielleicht noch. Aber dass die runzeligen blauen Beeren ein echtes Heilmittel sind, wissen die wenigsten. Wir erklären, warum und bei welchen Beschwerden Sie sie gezielt einsetzen können.

Wacholderbeeren für die Gesundheit: Diese Wirkung hat die Heilpflanze

Bereits in der Antike wurden Wacholderbeeren als Heilmittel eingesetzt und der Wacholderbaum hatte aufgrund seiner immergrünen Nadeln den Ruf als Lebensbaum. Auch heute noch schätzen Heilpraktiker die Wirkung des Gewächses: Die ätherischen Öle in den Wacholderbeeren sind besonders wertvoll und auch für Spirituosen wie Gin und Genever dienen die Beerenzapfen als Grundlage. Folgende Wirkung haben die bitteren Beeren des Zypressengewächses:

Bevor Sie aber jetzt einen Gin Tonic nach dem anderen trinken: natürlich kommt es auf die Darreichungsform der Beeren an. Im Essen haben die Beeren eine ähnliche Wirkung wie Kümmel oder Anis und „entschärfen“ deftige Speisen wie Braten und fettes Essen. Das süß-herbe Aroma würzt zudem vor allem Wild, aber auch feinere Fischgerichte.

Bei Harnwegentzündungen und Erkältungen nimmt man Wacholderbeeren als Tee ein. Dafür einfach einen Teelöffel getrocknete Wacholderbeeren in einem Mörser zerstoßen und diese mit einem viertel Liter kochenden Wasser übergießen. Nach etwa fünf bis zehn Minuten Ziehzeit kann der Wacholdertee genossen werden.

Wacholderbeeren für die Gesundheit: Dosierung

Noch mehr spannende Garten-Themen finden Sie in unserem kostenlosen Newsletter, den Sie gleich hier abonnieren können.

Gerade bei Gicht und Rheuma schwören viele Patientinnen und Patienten auf eine Wacholderbeeren-Kur. Dabei werden für etwa zwei Wochen jeden Tag eine bestimmte Menge an Wacholderbeeren zerkaut und mit Wasser geschluckt. Am Ende der Kur kommt man pro Tag auf etwa zehn Beeren. Achtung: Nierenkranke Menschen sollten auf diese Kur aber verzichten, ebenso wie Schwangere, da Wacholder eine stimulierende Wirkung auf die Gebärmutter hat.

Auch interessant