Licht ins Dunkel

Weihnachtsbeleuchtung für die Wohnung: So dekorieren Sie mit strahlenden Akzenten

  • Franziska Irrgeher
    vonFranziska Irrgeher
    schließen

Es muss nicht jedes Jahr ein Weihnachtsbaum sein, denn auch Zimmerpflanzen lassen sich schnell und leicht weihnachtlich schmücken.

München – Die Adventszeit schreitet voran und mit ihr leider auch die dunkler werdenden Tage. Noch bis zur Wintersonnwende am 21. Dezember wird es jeden Tag ein kleines bisschen früher dunkel, das kann aufs Gemüt schlagen. Zum Glück gibt es aber Kunstlicht in Form von Lichterketten, Laternen und mehr. Damit bekommen Sie zwar kein Vitamin D, aber immerhin Weihnachtsstimmung ins Hause. Die Möglichkeiten sind vielfältig.

Weihnachtsbeleuchtung für die Wohnung: So arrangieren Sie stimmungsvolle Lichter

Die Adventszeit ist meist hektisch, oft dienen Haus oder Wohnung als Rückzugsort vor dem Weihnachtsstress und wollen daher passend dekoriert werden. Wenn Sie schon einen Adventskranz und Adventskalender gebastelt haben, der Weihnachtsraumduft fertig ist und Sie mit einem selbst zusammengestellten Tee zu Hause sitzen, fehlt nur noch die passende Beleuchtung.

Weihnachtsbeleuchtung für die Wohnung: Lichterketten für Zimmerpflanzen

Es muss nicht immer ein Baum im Garten sein, der mit weihnachtlichen Lichtern geschmückt wird: Lichterketten eignen sich auch wunderbar für Ihre Zimmerpflanzen. Einziges Problem: Die Pflanzen sind meist empfindlicher als eine robuste Tanne und sollten mit Bedacht beleuchtet werden. Mit Pflanzenlampen hat diese Beleuchtung nichts zu tun, sie wird Ihre Pflanzen also nicht zum Wachsen bringen. Folgende Möglichkeiten haben Sie beispielsweise für die Weihnachtsbeleuchtung in der Wohnung:

  • Lichtervorhang als Hintergrundbeleuchtung: Wenn Sie viele Pflanzen besitzen und diese vor einer Wand oder auf einer Kommode stehen, ist dahinter meist genug Platz für einen dünnen Vorhang aus Lichtern. Solche Lichternetze gibt es in passender Größe zu kaufen und einmal angebracht, setzen sie Ihre Blumen gekonnt in Szene. Besonders toll wirkt das Licht mit außergewöhnlichen Pflanzen mit bunten Blüten oder panaschierten Blättern. Stellen Sie doch Ihre Lieblings-Monstera oder Ihre Fittonie ins Rampenlicht.
  • Lichterketten für die Pflanzen: Dabei sollten Sie behutsam vorgehen und die Pflanze nicht verletzen. Kleinere Lichter wirken an filigranen Pflanzen nicht so überladen und können deren Form sogar gut in Szene setzen. Gerade wenn Ihre Pflanzen Winterruhe halten und aktuell keine neuen Blätter bilden, sind Lichterketten eine gute Möglichkeit, etwas mehr Leben in die Wohnung zu bringen. Sie können auch bunte Lichterketten nutzen und jede Pflanze individuell beleuchten. Achten Sie auf LED-Lampen, ansonsten könnten die Pflanzen Schaden nehmen, wenn es zu warm wird.
  • Leuchtstäbe: Die gibt es als Solar-Version oder mit Batterie. Leuchtstäbe haben den Vorteil, dass sie nicht so nah an die Pflanzen kommen wie Lichterketten, sind aber auch nicht ganz so weihnachtlich.
  • Lampions: Hierbei meinen wir keine mit echten Kerzen darin, sondern mit Kunstlicht. Oft gibt es Lampions als Lichterkette zu kaufen und vor allem in Bunt machen Sie im Winter einiges her. Auch diese Variante kann über oder hinter die Zimmerpflanzen gehängt werden und gibt angenehm dezentes Licht ab.

Informieren Sie sich vorab nur darüber, wie warm die Lampen werden, damit die Zimmerpflanzen alles unbeschadet überstehen.

Weihnachtsbeleuchtung für die Wohnung: Laternen und Co. als Hingucker

Und dann gibt es noch die klassische Weihnachtsbeleuchtung in Form von Laternen oder Teelichtern und beleuchteten Sternen. Sterne können Sie natürlich immer in der Wohnung verteilt aufhängen, auch sie geben zusammen mit Pflanzen ein tolles Bild ab. Teils gibt es auch beleuchtete Holzsterne zum Aufstellen.

Laternen sollten, wenn sie mit echten Kerzen betrieben werden, auf einer feuerfesten Unterlage stehen. Der flackernde Kerzenschein im dunklen Raum kann überaus beruhigend wirken. Löschen Sie das Licht aber bitte, wenn Sie den Raum verlassen, Haustiere oder Kinder sollten auch nicht unbeaufsichtigt in der Nähe einer Laterne sein, denn die kann ziemlich heiß werden.

Teelichthalter nutzen ebenso wie Laternen oft echte Kerzen und Sie können Sie sogar recht einfach selbst machen, beispielsweise aus Mandarinen- oder Orangenschalen. So verwerten Sie gleich Ihren Abfall sinnvoll, zudem geben die Schalen auch einen dezenten Duft ab, wenn die Kerze brennt.

Und dann gibt es noch einen Klassiker unter der Weihnachtsbeleuchtung: Künstliche Sträuße oder Tannenzweige mit Glasfaser-Lichtern. Die dünnen Glasfaser-Stränge leuchten nur am Ende dezent, machen aber einiges her, wenn sie als Strauß aufgefächert sind. Sie können solche Arrangements fertig kaufen oder mit einem selbst gemachten Trockenblumenstrauß kombinieren. Auch normale Zimmerpflanzen oder Tannenzweige sehen toll aus damit.

Zweige mit Lichterketten in großen Vasen sehen ebenfalls weihnachtlich aus in der dunklen Wohnung. Hierfür können Sie entweder fertig beleuchtete Zweige kaufen, oder Sie nehmen beispielsweise Weiden- oder Haselnusszweige und wickeln die Lichterkette darum. Eine große, durchsichtige Glasvase setzt sie perfekt in Szene.

Schlussendlich bleibt dann kurz vor Heiligabend noch der Weihnachtsbaum übrig. Aufgrund von Corona haben sich dieses Jahr allerdings einige entschlossen, den Baum schon jetzt ins Haus zu holen und zu schmücken. Vor allem im Home Office kommt so entspannte Stimmung auf und das Arbeiten oder der Alltagsstress bei Familien drückt weniger stark aufs Gemüt. Wann genau ein guter Zeitpunkt ist, den Baum zu kaufen, verrät merkur.de*. *merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Rubriklistenbild: © imago images / agefotostock

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare