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Topfrose pflegen: So überlebt sie lange und das sind die Alternativen

Erstellt:

Von: Franziska Irrgeher

Topfrosen sind oftmals ein praktisches Geschenk, denn im Gegensatz zu einem frischen Strauß, verwelken sie nicht nach ein paar Tagen. Doch die hübschen Zimmerpflanzen haben auch ihre Tücken.

München – Kaum ist die neue Topfrose gekauft oder Pflanzenfans haben sie geschenkt bekommen, schon wird sie an einen passenden Ort gestellt und gepflegt. Nach einigen Wochen beginnt dann das Desaster: Die Pflanze wird welk und geht ein. Vor allem bei den Rosen kommt das häufig vor. Aber wieso eigentlich?

Topfrose pflegen: So überlebt sie und das sind die Alternativen

Bereits beim Kauf wird darüber entschieden, ob die künftige Rose sich gut entwickelt oder nicht. Topfrosen aus dem Discounter oder Supermarkt werden oft bewusst klein gehalten mit Wuchshemmern oder stecken in zu kleinen Töpfen. So wird verhindert, dass sie zu groß werden, denn bei diesen Rosen handelt es sich eigentlich oft um normale Gartensorten. Zudem sind es oft mehrere Stecklinge in einem Topf, spätestens beim Umtopfen macht sich das bemerkbar. (Clematis vermehren: So gehen Sie mit Ablegern und Stecklingen um)

Das heißt: Die Rose sollte zeitnah nach draußen auf den Balkon, die Terrasse oder in den Garten ziehen. Nur so überlebt sie lange.

Bereits beim Rosenkauf gibt es einige Punkte, die auf schlechte Qualität hindeuten:

Natürlich kann der ein oder andere Punkt auch auf gute Ware zutreffen, die etwas unter dem Wetter oder Transport leidet. Fallen Ihnen aber mehrere Punkte auf, greifen Sie lieber zur Rose vom Gärner oder gleich zu einer Gartenrose für draußen. Spezielle Zwergrosen bleiben klein und dennoch gesund.

Topfrose pflegen: So überlebt sie

Damit Pflanzenfans dennoch länger etwas von ihrer Minirose haben, sollten Topfrosen richtig gepflegt werden. Folgendes sollten Sie beachten:

Trotz dieser Maßnahmen überlebt nicht jede Rose, die als Zimmerpflanze gekauft wurde das Auspflanzen oder überhaupt die nächsten Wochen.

Topfrose pflegen: Alternative Zwergrose

Rosenfans, die keine klassische Topfrose möchten, sondern eine robuste Zwergform, können sie zwischen zahlreichen Sorten entscheiden. Zum Beispiel:

Einige davon sind Bodendecker, andere eignen sich gut für Kübel oder Kästen. Pflanzenfans mit wenig Platz draußen, sollten also lieber zu Zwergrosen als zu Topfrosen greifen. Selbst ohne Balkon, gibt es manchmal die Möglichkeit, am Fensterbrett einen Blumenkasten anzubringen. Nicht alle der Rosen sind winterhart. (Wandelröschen überwintern: Nur so übersteht das tropische Sensibelchen die kalte Jahreszeit)

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