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Salbei-Stab: So leicht stellen Sie Ihr eigenes Kräuterbündel her

Erstellt:

Von: Anna Katharina Küsters

Ein Salbei-Stab, den Gartenfans räuchern, bringt Entspannung und Klarheit. Das Kräuterbündel lässt sich schnell und einfach herstellen.

Hamburg – Kräuter zu räuchern hat eine lange Tradition. Durch das Räuchern von Kräutern und anderen Pflanzen kommt das Aroma der Pflanzen noch deutlicher zum Vorschein und das hat viele Vorteile. Es riecht nicht nur gut in Zimmern und Wohnungen, sondern entspannt den Körper auch unterbewusst. Besonders Salbei soll konzentrationsfördernd wirken und das Raumklima verbessern. Ein sogenannter Salbei-Stab zum Räuchern ist schnell gemacht.

Salbei-Stab: So leicht stellen Sie das gut duftende Bündel her

Besonders der Echte Salbei, botanisch Salvia officinalis, hat es in sich. Die zur Gattung Salvia gehörende Pflanze ist eine von vielen Hundert Sorten, die es im Salbei-Reich zu bestaunen gibt. Echter Salbei enthält dabei besonders viele ätherische Öle und kann sowohl als Heilpflanze, Nutzpflanze und Zierpflanze zum Einsatz kommen. Zwischen Mai und Juli blüht Echter Salbei und bildet dabei viele kleine, violette Blüten. Der Salbei-Strauch erreicht eine Höhe von 40 bis 60 Zentimetern und schmückt nicht nur den Blumenkasten, sondern auch das Hochbeet oder Blumenbeet*.

Bevor es zur Blüte kommt, ist die Erntezeit gekommen. Denn dann ist die Konzentration der ätherischen Öle laut dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) in den Blättern am höchsten. Schon wenige Blätter in Fett angebraten reichen, um Fleisch oder Fisch einen intensiven Salbei-Geschmack zu verpassen. Neben seinem leckeren Aroma bringt der Echte Salbei aber auch noch heilende Elemente mit sich. So wirkt er beispielsweise im Körper:

Der Duft des Salbeis wirkt zudem konzentrationsfördernd, beruhigend und säubert das Raumklima. Es ist also das perfekte Kraut zum Räuchern.

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Salbei-Stab: So trocknet das Bündel am besten

Zur Herstellung der sogenannten Salbei-Stäbe brauchen Gärtnerinnen und Gärtner erst mal eine große Portion Echten Salbeis. Dafür ernten sie den ganzen Ast des Salbeis ab, nicht nur die einzelnen Blätter. Wichtig ist, dass ältere Pflanzen dabei im Fokus stehen, junge geerntete Pflanzen erholen sich oftmals nicht mehr. Der beste Erntezeitpunkt ist im Sommer bis in den Spätsommer hinein. Haben Gartenfreunde diesen Punkt verpasst, lassen sich die Stängel meist auch im Supermarkt kaufen.

Zu sehen sind zwei fertig gebundene und getrocknete Salbei-Stäbe (Symbolbild).
Ein fertig getrockneter Salbei-Stab lässt sich gut räuchern (Symbolbild). © bjphotographs/Imago

Danach nehmen Gärtnerinnen und Gärtner die einzelnen Äste bündelweise zusammen und waschen sie unter klarem Wasser kurz ab. Dann kann es auch schon losgehen mit dem Binden der Salbei-Stangen. Dafür nehmen Pflanzenfans einen Faden zur Hand, der bestenfalls aus natürlichem Material besteht und zweimal so lang ist wie die Äste selbst. Dann legen sie den Faden am unteren Ende der Äste an und einmal nach oben bis zur Spitze. Von dort aus wickeln sie den Faden um das Salbei-Bündel herum und wickeln auch den hochgelegten Teil des Fadens mit ein. Unten wieder angekommen, knoten sie die beiden Enden zusammen. Am Rest der Kordel kann das Bündel nun kopfüber an einem dunklen, kühlen und luftigen Raum trocknen. Nach einer Woche ist der Salbei-Stab dann fertig. Der fertige Salbei-Stab kann dann zum Beispiel zum Räuchern zum Einsatz kommen. *HNA.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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