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Mandarinenbaum: Das müssen Sie machen, damit Ihr Baum im Winter schon blüht

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Von: Anna Katharina Küsters

Ein blühender Mandarinenbaum muss kein Traum bleiben, der erst im Frühjahr wahr wird. Denn mit den richtigen Pflegetipps kann er auch schon im Winter erblühen.

Leipzig Zitrusbäume, zu denen auch der Mandarinenbaum gehört, sind nicht winterfest. Daher müssen sich Gartenfreunde zum Ende des Sommers frühzeitig um deren Überwinterung kümmern. Im Frühjahr erblühen die Bäume dann wieder und verzaubern unsere Terrassen oder Balkone mit ihrem mediterranen Flair. Wer nicht so lange warten möchte, kann mit ein paar Tricks den Mandarinenbaum schon im Winter erblühen lassen. Die richtige Pflege ist dafür die Grundvoraussetzung.

Mandarinenbaum: So bringen Sie ihn schon im Winter zum Blühen

Seinen Ursprung hat der Mandarinenbaum (Citrus reticulata) in Indien und China. Dort wurden die Früchte der Pflanze bereits seit dem 12. Jahrhundert vor Christus verspeist. Die Früchte der Mandarine, wie wir sie aus dem Supermarkt kennen, haben aber nichts mit denjenigen der Zierpflanzen bei uns im Garten und der Wohnung zu tun. Denn die Früchte der Zierpflanzen schmecken eher sauer und sind nicht unbedingt zum Naschen geeignet. Hinzu kommt, dass in den meisten Fällen im Supermarkt Clementinen verkauft werden statt Mandarinen, da diese kaum Kerne beinhalten*.

Dafür können Gartenfreunde jedoch die schönen, strahlendweißen Blüten des Mandarinenbaums bewundern. Diese treten meist im Mai oder Juni in Erscheinung und lassen uns Italien und Spanien gar nicht mehr so weit weg erscheinen. Doch gerade zur Winterzeit, wenn das Wetter meist nicht mitspielt und nur Zimmerpflanzen wie der Weihnachtsstern oder die Monstera das Bedürfnis nach Grün erfüllen, wünscht sich der eine oder andere Gartenfreund die zarten Blüten bereits jetzt herbei. Das ist auch durchaus möglich, nur muss bei der Überwinterung des Mandarinenbaums dann etwas anders vorgegangen werden als bei der normalen Überwinterung von Zitrusbäumen.

Mandarinenbaum: So müssen Sie vorgehen, um die Blütenzeit vorzuziehen

Der Trick dabei ist, die Trockenzeit zu verschieben. Denn halten sich Gartenfreunde im Winter mit dem Gießen zurück und beginnen damit erst wieder im Februar, dann erblüht der Baum laut dem Mitteldeutschen Rundfunk im Frühjahr. Ziehen Pflanzenfans diese Trockenzeit vor und beginnen bereits im Spätsommer und frühen Herbst, dem Baum weniger Wasser zu geben, haben sie gute Chancen auf eine Mandarinenbaumblüte im Winter. Der Baum braucht dann jedoch weiterhin intensive Zuwendung und muss im Winter regelmäßig gegossen werden.

Blüht der Baum im Winter, darf er nicht austrocknen. Gärtnerinnen und Gärtner sollten regelmäßig überprüfen, ob die Erde des Baums noch feucht ist. Auch beim Düngen kommt es im Winter auf ein geschultes Auge an. Denn die Pflanzen haben bei einer Blüte im Winter keine Winterruhe und benötigen die richtigen Nährstoffe. Daher ist nun das Düngen erlaubt. Im Fachhandel gibt es entsprechenden Dünger für Zitrusbäume, die die wichtigsten Nährstoffe für die Pflanzen enthalten.

In Bezug auf den Standort sind Mandarinenbäume auch im Winter wählerisch. Bekommen sie zu wenig Licht, gehen sie ein. Ein Platz am Fenster, wie ihn auch beispielsweise Keimsprossen benötigen, ist also Grundvoraussetzung für einen blühenden Mandarinenbaum. Und der Mandarinenbaum bringt direkt noch ein einen Vorteil mit sich: Er verträgt auch Zimmertemperaturen gut, wohingegen andere Zitrusbäume im Winter lieber kühlere Temperaturen bevorzugen. *ruhr24.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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