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Kranzschlinge: Diese Pflege braucht die Zimmerpflanze im Winter

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Anna Katharina Küsters

Die Kranzschlinge überzeugt vor allem mit ihren strahlend weißen Blüten. Damit diese auch erblühen, braucht es die richtige Pflege für die Zimmerpflanze.

München – Einige Zimmerpflanzen gelten als sehr robust und pflegeleicht, die Kranzschlinge ist ein eher empfindliches Exemplar. Stimmt die Pflege bei dieser Zimmerpflanze nicht, dann führt das schnell zu ausbleibenden Blüten und herabhängenden Blättern. Trauen sich Gartenfreunde jedoch, die zierliche Kranzschlinge in ihre Wohnung zu stellen und auf sie Acht zu geben, werden sie mit Sicherheit belohnt.

Zu sehen sind ein paar weiße, sternförmige Blüten der Kranzschlinge (Symbolbild).
Die Blüten der Kranzschlinge duften nach Jasmin (Symbolbild). © Imago

Kranzschlinge: Diese Pflege braucht die Zimmerpflanze im Winter

Aus botanischer Sicht gehört die Kranzschlinge zur Familie der Hundsgiftgewächse und hat ihren Ursprung in den Wäldern Madagaskars. Nicht verwunderlich also, dass die Pflanze auch den Namen Madagaskar-Jasmin trägt. Ihr botanischer Name lautet Stephanotis floribunda und die zierliche Pflanze ist aufgrund ihrer Heimat sehr frostempfindlich. Umso wichtiger ist die richtige Pflege der Zimmerpflanze im Winter. Sinken die Temperaturen draußen, drehen Pflanzenfans innen meist die Heizung auf. Doch zu viel des Guten schadet der Kranzschlinge ebenso wie zu wenig.

Kranzschlinge: Standort und Temperatur im Sommer und Winter

Die Kranzschlinge macht ihrem Namen alle Ehre, denn ihre oft meterlangen Schlingen drehen und wickeln sich um alles, was sie erreichen. Eine Kletterhilfe im Topf ist also Pflicht, damit die Pflanze gesteuert rankt. Bei guter Pflege erreicht die Pflanze eine Höhe von fünf Metern. In der Wohnung sollte also am besten genügend Platz sein. Zudem braucht die Pflanze einen hellen, luftigen Standort, an dem es jedoch keinen Durchzug gibt. Ein zu dunkler Standort wirkt sich sofort auf die Blütenproduktion der Kranzschlinge aus, die dann deutlich abnimmt.

Während des Sommers darf die Temperatur im Raum etwa zwischen 20 und 25 Grad Celsius liegen, im Winter jedoch nur bei 10 bis 15 Grad Celsius. Daher ist es nicht empfehlenswert, die Kranzschlinge im Winter im geheizten Wohnzimmer stehenzulassen. Generell sollte die Kranzschlinge nicht verschoben werden, denn sobald sie ihren Standort wechseln muss, verliert sie Blätter und Blüten.

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Kranzschlinge: Gießen und düngen

Ihre Blätter sind dunkelgrün und ledrig und bieten optisch die perfekte Unterlage für die weißen, beeindruckenden und angenehm duftenden Blüten, die die Pflanze von Juni bis September trägt. Die Blüten erinnern an kleine Sterne, haben eine wachsartige Oberfläche und duften intensiv nach Jasmin. Als Zimmerpflanze wird die Kranzschlinge äußerst selten befruchtet. Geschieht das jedoch wider Erwarten, bildet sich eine recht große, eiförmige Frucht aus, die ein Jahr braucht, bis sie vollständig ausgereift ist. Sind sie ausgereift, springen die Früchte auf und verteilen braune Samen.

Die Kranzschlinge müssen Gärtnerinnen und Gärtner regelmäßig gießen, auf Trockenheit reagiert sie sehr empfindlich. Infrage kommt dafür nur kalkarmes Wasser. Im Winter ist es in Ordnung, wenn Pflanzenfans etwas weniger gießen, da der Verbrauch dann nicht so hoch ist. Bei zu trockener Luft wird die Kranzschlinge wie andere Zimmerpflanzen auch anfällig für Spinnmilben*. Was das Düngen betrifft, ist die Kranzschlinge weniger anspruchsvoll. Während die Pflanze blüht, reicht es, alle zwei bis drei Wochen Flüssigdünger über das Gießwasser mitzugeben, im Winter braucht die Kranzschlinge keinen Dünger. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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