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Katzengras säen und pflegen: So bleibt es lange frisch

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Von: Franziska Irrgeher

Eine cremefarbene Katze sitzt vor einem Glas mit abgeschnittenem Katzengras drin.

Katzengras ist auch ein schönes Dekoelement (Symbolbild). © imago images / agefotostock

Katzengras ist vor allem für Wohnungskatzen wichtig, denn mit dem Gras werden Haare ausgeschieden. Leider hat Katzengras aber oft eine kurze Lebensdauer. Die richtige Pflege ändert das.

München – Katzengras ersetzt in der Wohnung das Knabbern an Gras im Garten und hilft den Stubentigern dabei, Haare auszuscheiden. Das Personal der Katzen ist meist bemüht, frisches Grün nach Hause zu bringen, doch die Freude währt nie lange. Katzengras neigt zum Verwelken, wenn Sie bestimmte Pflegetipps nicht beachten.

Katzengras säen und pflegen: So bleibt es lange frisch

Katzengras gibt es oft schon fertig gezogen zu kaufen. Die Halme sind meist lang und vorne spitz zulaufend, schneiden können sich Katzen an diesem Gras kaum. Eine weichere Variante ist das sogenannte Nagergras, das Katzen ebenfalls gerne annehmen. Dabei handelt es sich meist um Hafer, Weizen, Gerste oder eine Mischung aus allem. Nicht empfehlenswert, wenn auch oft genannt, ist Zyperngras oder andere dekorative Zimmerpflanzen. Die Blattränder sind bei diesen Gräsern recht scharfkantig und die Tiere könnten sich schneiden.

Katzengras säen und pflegen: So säen Sie es aus

Wenn Katzenfans schon eine selbst gebastelte Anzuchtschale haben oder eine fertige Grasmischung in der Schale erworben haben, geht es einfach. Bei fertigen Mischungen wird einfach der Samen auf die Erde gestreut und angegossen. Sie können Katzengras aber selbst säen und bei guter Pflege auch gleich als Ostergras zum Dekorieren nutzen.

So säen Sie Katzengras zu Hause richtig an:

Ist das Gras dann sichtbar, wird es schnell wachsen. Halten Sie es anfangs noch von den Katzen fern, sonst könnten die Stubentiger es einfach samt Wurzel herausziehen. Wenn das Katzengras hoch genug ist, können Sie es wie eine Zimmerpflanze behandeln. Auf Dauer ist ein Übertopf hübsch.

Eine detaillierte Anleitung zur Anzucht von Katzengras bietet auch kraut&rüben.

Katzengras säen und pflegen: So geht die richtige Pflege

Damit das Katzengras dann auch schön und gesund bleibt, gibt es ein paar Punkte zu beachten. Düngen müssen und sollten Sie nicht, denn die Haustiere würden den Dünger mit dem Gras direkt aufnehmen.

Als Standort empfiehlt sich, wie auch bei vielen Zimmerpflanzen, ein heller Platz ohne direkte Sonneneinstrahlung. Vor allem sollte die Katze es gut erreichen und den Topf nicht herunterwerfen können. Halten Sie das Gras immer leicht feucht, vermeiden Sie dabei aber Staunässe. Wenn die Luft recht trocken ist, hilft auch Besprühen gut. Auch dabei gilt: Nutzen Sie zum Gießen und Einsprühen kalkfreies Wasser wie Regenwasser oder etwas abgestandenes Wasser.

Gießen Sie Katzengras aber keinesfalls mit destilliertem Wasser, das ist giftig für Katzen! Aufgrund der Zusammensetzung des Substrats und der feuchten Erde neigt Katzengras manchmal zu Schädlingen wie Trauermücken. In dem Fall raten wir zum Wegwerfen und neu ansäen. Dauerhaft können Sie Katzengras auch auf Balkon oder Terrasse in Kübeln kultivieren. Da es recht hoch wird, ist ein gelegentlicher Rückschnitt sinnvoll.

Ein praktischer Nebeneffekt: Katzengras hält die Stubentiger auch oft von anderen Zimmerpflanzen fern*. *merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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