1. 24garten
  2. Mein Garten
  3. Urban Gardening
  4. Indoor

Hagebutten-Handbalsam: So leicht stellen Sie ihn im Herbst selbst her

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Anna Katharina Küsters

Hagebutten-Handbalsam versorgt die Haut im Herbst und Winter mit der nötigen Portion Fett und Feuchtigkeit. Die Herstellung ist leicht.

München – Rosensträucher im Garten bringen viele Vorteile mit sich. Die Blüten der Wildrosen sehen nicht nur wunderschön aus und bieten vielen Bienen reichlich Nektar, sondern bringen im Herbst auch wertvolle Hagebutten zutage. Die kleinen, roten Früchte sind entweder Vogelnahrung oder Grundlage für einen leckeren Tee. Rückt der Winter näher, können Gartenfans aus den Hagebutten auch einen pflegenden Handbalsam herstellen.

Hagebutten-Handbalsam: So schnell ist er selbst gemacht

Herbst und Winter bringen neben goldenen Herbststunden in der Natur und liebevoller Zimmerpflanzenpflege bei ungemütlichem Wetter draußen leider auch raue Haut und trockene Hände mit sich. Aufgrund der Heizungsluft sinkt die Luftfeuchtigkeit im Raum, sodass die Haut gerade an den Händen rissig wird und Hautkrankheiten wie Neurodermitis breiten sich leichter aus*. Gartenfreunde, die auf natürliche Weise dagegen etwas tun möchten, sollten im Herbst Hagebutten sammeln. Die Früchte der Wildrosen sind nämlich kleine Wunderpakete, aus ihnen lässt sich leicht ein pflegender Handbalsam herstellen.

In Hagebutten stecken viele wertvolle Inhaltsstoffe wie zum Beispiel:

Diese Kombination macht Hagebutten nicht nur sehr wertvoll als Tee-Grundlage, sondern auch interessant als Grundzutat für einen pflegenden Handbalsam.

Zu sehen ist eine Frau im Profil, die an einer Wildrose steht und rote Hagebutten sammelt (Symbolbild).
Vier Handvoll frische Hagebutten braucht es für den Hagebutten-Handbalsam (Symbolbild). © F. Hecker/Imago

Hagebutten-Handbalsam: So funktioniert’s

Neben vier Handvoll frischen Hagebutten brauchen Gärtnerinnen und Gärtner außerdem noch etwa 100 Milliliter Mandelöl, viereinhalb Gramm Sheabutter und viereinhalb Gramm Bienenwachs. Liegt alles bereit, kann es losgehen: Als Erstes sind die Hagebutten dran, von denen Gartenfreunde die Stiele entfernen und die Kerne aus dem Inneren entfernen. Am besten tragen Gärtnerinnen und Gärtner dafür Handschuhe, denn bei Hautkontakt mit den Kernen entstehen Reizungen. Als Nächstes die Hagebutten klein schneiden und gemeinsam mit dem Öl in einer Glasschüssel in ein Wasserbad geben. Das Wasser vorsichtig erhitzen und das Ganze etwa eine Stunde bei 60 Grad Celsius köcheln lassen. Die Masse dann warm durch einen Kaffeefilter sieben.

Nun halten Gartenfans Hagebuttenöl in den Händen, das sie mit der Sheabutter und dem Bienenwachs in einen Topf geben und dort langsam erwärmen. Ist alles flüssig, lassen sich kleine Einmachgläser wunderbar mit der Masse befüllen, danach alles abkühlen lassen. Fertig ist der Hagebutten-Handbalsam! *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant