Pflege, Dünger, Standort

Elefantenfuß: Wissenswertes über die pflegeleichte Pflanze

  • Franziska Irrgeher
    vonFranziska Irrgeher
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Der Elefantenfuß ist eine pflegeleichte und sehr beliebte Zimmerpflanze. Doch auch diese Pflanze möchte richtig gepflegt werden, damit sie gut wächst und gesund bleibt.

München – Der Elefantenfuß ist eine interessant aussehende Zimmerpflanze, deren Form unten sehr an den Fuß eines Elefanten erinnert. Oben wird der Stamm schmaler und ist mit dünnen, grünen Blättern bestückt. Andere Länder sehen darin wohl eine andere Form, denn er heißt auf Englisch auch Ponytail Palm.

Elefantenfuß: Alles Wissenswerte über die pflegeleichte Pflanze

Der Elefantenfuß (Beaucarnea recurvata) kommt ursprünglich aus Mexiko und gehört zur Familie der Asparagaceae. Er ist ein sukkulenter Baum, der in Trockenwäldern wächst und dort imposante Höhen erreicht. Andere Namen sind auch Flaschenbaum, Wasserpalme, Nolina und Beaucarnea. Die Pflanze eignet sich perfekt für Anfänger, denn sie ist überaus robust und pflegeleicht. Nur bei Haustieren sollten Pflanzenfans vorsichtig sein, denn der Baum ist leider für Tiere giftig. Während außerdem ein erwachsener Mensch sehr viel von der Pflanze verzehren müsste, können geringere Mengen für Kinder schädlich sein.

Der Elefantenfuß ist aber die ideale Büropflanze und auch fürs Home Office geeignet. Denn selbst wenn nach Corona kaum mehr Zeit für die Pflege bleibt, verzeiht der Baum das. Pflanzenanfänger dürfen sich also freuen und ihren grünen Daumen an dieser Pflanze üben. Blühen können Elefantenfüße auch, jedoch nur bei idealen Bedingungen nach mehreren Jahren. Die Blüten selbst bestehen dann aus langen weißen Rispen.

Elefantenfuß: Standort und Pflege

Damit sich der Elefantenfuß im Büro oder in der Wohnung wohl fühlt und vielleicht irgendwann blüht, ist gute Pflege nötig. Auch wenn er mal vergessen werden kann, sollte das nicht zur Gewohnheit werden.

Diese Pflege benötigt der Elefantenfuß:

  • Standort: Sonnig mit viel Licht. Schatten verlangsamt das Wachstum deutlich. Direkte Mittagssonne sollte dennoch nicht auf die Pflanze prallen. Wo er im Sommer gerne warm steht, genügen im Winter auch zehn Grad Celsius oder etwas mehr. Zugluft mag die Pflanze überhaupt nicht. Im Sommer kann der Elefantenfuß auch draußen stehen. Hier gilt aber, wie bei vielen anderen Pflanzen: Langsam daran gewöhnen und nicht einfach umstellen.
  • Düngen: Kakteendünger ist das Mittel der Wahl. Bestenfalls düngen Pflanzenfans nur im Frühling und Sommer je ein Mal. Im Winter wird die Düngergabe komplett eingestellt.
  • Gießen: Wie bei alle sukkulenten Pflanzen ist häufiges Gießen nicht nötig. Nach der Fingerprobe wird die Pflanze wenn nötig gegossen, bis die Flüssigkeit wieder unten aus dem Topf rinnt. Unbedingt sollte Staunässe vermieden werden, ein Übertopf anstatt eines Untersetzers kann also hinderlich sein. Werden die Blätter braun, kann das an zu viel Wasser liegen.
  • Substrat: Lockere, durchlässige Erde ist bestens geeignet. Perfekt ist Kakteenerde, aber auch andere Erde mit Sand vermischt geht.
  • Umtopfen: Wie bei allen anderen Pflanzen eignet sich das Frühjahr dafür gut. Jedoch muss nur selten umgetopft werden, denn der Elefantenfuß speichert Nährstoffe und Wasser im Stamm. Wie auch bei Kakteen erkennen Pflanzenbesitzer an herauswachsenden Wurzeln oder dem Stamm, dass es Zeit fürs Umtopfen wird.
  • Rückschnitt: Der Stamm kann abgeschnitten werden, das regt die Bildung von Seitentrieben an. Jedoch muss die Wunde unbedingt sauber verschlossen werden.

Kalten Boden findet der Elefantenfuß nicht gut, im Winter reagiert er gelegentlich mit Verfärbungen. Insgesamt sind häufig Pflegefehler Schuld an gelben oder braunen Blättern. Neben verschiedenen Arten von Läusen kann der Elefantenfuß vor allem Spinnmilben bekommen. Kontrollieren Sie daher regelmäßig die Blätter und sorgen Sie für eine höher Luftfeuchtigkeit, wenn nötig.

Rubriklistenbild: © IMAGO / Leemage

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