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Weihnachtsmarkt-Klassiker: So kreieren Sie die weihnachtlichen Leckereien

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Anna Katharina Küsters

Weihnachtsmärkte gibt es in diesem Jahr nicht. Das heißt aber nicht, dass Gartenfreunde und Hobbyköche auf die typischen Leckereien verzichten müssen. Denn die sind schnell selbst gemacht!

Köln – In diesem Jahr sieht die Vorweihnachtszeit anders aus, als sie sich viele vielleicht gewünscht hätten. Weihnachtsmärkte bleiben geschlossen und in geselliger Runde Glühwein trinken oder an den Buden vorbei bummeln ist dieses Jahr leider nicht möglich. Aber das bedeutet keinesfalls, dass Gartenfreunde verzagen müssen. Denn zumindest die Leckereien können sie sich auch zu Hause zubereiten und genießen.

Weihnachtsmarkt-Klassiker: So machen Sie die weihnachtlichen Leckereien selbst

Ein absoluter Klassiker auf dem Weihnachtsmarkt in Sachen Essen und Getränke ist der Glühwein. Auf diesen leckeren Geschmack müssen Sie in diesem Jahr auf keinen Fall verzichten. Entweder gekauft aus dem Supermarkt oder auch selbst gemacht versüßt Ihnen Glühwein den Winter.

Daneben dürfen gebrannte Mandeln auch nicht fehlen. Gebrannte Mandeln sind ein Muss beim Weihnachtsmarktbesuch und lassen sich praktischerweise ganz einfach selbst machen. Die süßen, knackigen Nüsse können statt auf dem Weihnachtsmarkt dieses Jahr auch gut beim Grillen im Winter genascht werden oder als Knabberei beim Fernsehgucken dienen.

Eine süße Sünde sind im Normalfall auch Bratäpfel. Die verströmen auf dem Weihnachtsmarkt einen herrlichen Duft nach Apfel und Zimt. Dass sich Gartenfreunde die Leckerei dieses Jahr zu Hause selbst machen müssen, hat aber Vorteile. Denn auch Menschen mit Unverträglichkeiten oder Veganer können sich dann eine passende Bratapfel-Variante zaubern.

Neben diesen beiden Favoriten gibt es jedoch auch noch andere Speisen, die einen schnell in die richtige Weihnachtsmarktstimmung bringen und über den Ausfall der Weihnachtsmärkte hinwegtrösten.

Weihnachtsmarkt-Klassiker: Mutzenmandeln in Zucker wenden

Manche verbinden Mutzenmandeln eher mit Karneval oder Fasching*, für andere sind sie ein fester Bestandteil des Weihnachtsmarkts. Das Gebäck ist im Handumdrehen selbst gebacken und eignet sich hervorragend, um sich in Weihnachtsstimmung zu futtern. Für Mutzenmandeln brauchen Sie laut dem Westdeutschen Rundfunk (WDR):

Gartenfreunde nehmen sich nun einen mittelgroßen Topf und erhitzen den einen Liter Öl darin. Der Richtwert für die Temperatur liegt dabei bei ungefähr 180 Grad Celsius. Währenddessen Vanillezucker, Zucker, Magerquark, Backpulver, Eier und Mehl vermischen und mit einem Handrührgerät umrühren.

Danach legen Backprofis Küchenpapier auf einem großen Teller aus. Dann nehmen Sie einen Suppenteller und befüllen diesen mit etwa einer Tasse Zucker. Sind diese Vorbereitungen getroffen, nehmen sich Hobbybäcker zwei Löffel und formen damit aus dem Teig kleine Bällchen, die sie in das köchelnde Öl legen. Sind die Mutzenmandeln frittiert, fischen Gartenfreunde sie aus dem Öl heraus, trocknen sie kurz auf dem Küchenpapier und drehen sie dann in dem bereitgestellten Zucker. So klebt dieser an den noch warmen Mutzenmandeln und Weihnachtsfreunde können die Leckerei direkt vernaschen. Neben selbst gemachter Weihnachtsdekoration für den Garten lässt sich damit gut in die Weihnachtszeit starten.

Weihnachtsmarkt-Klassiker: Kandierte Äpfel

Kandierte Äpfel sind nicht nur auf dem Jahrmarkt ein Renner, sondern auch auf Weihnachtsmärkten. Wer also seine geernteten Äpfel gut gelagert hat, kann sie nun zu süßen Leckereien verarbeiten. Besonders gut halten sich Äpfel auch in selbst gebauten Erdmieten. Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) empfiehlt dafür folgende Zutaten:

Die vier Äpfel waschen Gartenfreunde zuerst gründlich. Dann entfernen sie den Stiel und stecken an seiner statt einen Holzspieß in den Apfel hinein. Die 350 Gramm Zucker füllen Kochfreunde nun in einen Topf mit vier Esslöffeln Wasser und lassen den Zucker gemeinsam mit anderthalb Teelöffeln Zitronensaft auflösen. Dabei sollten Gartenfreunde ständig rühren.

Nach einer Weile entsteht eine sirupartige Flüssigkeit. Einen Teil davon entnehmen Köche dem Topf und lassen ihn in einer Pfanne karamellisieren. Ist das geschehen, geben Sie die karamellisierte Flüssigkeit zum Zuckerwasser zurück. Jetzt wird es heiß, denn bei erhöhter Hitze muss die Mischung nun lange köcheln, bis sie dickflüssig ist. Zuletzt geben Kochfans die Lebensmittelfarbe hinzu und drehen die Äpfel solange in der Masse, bis sie die rote Farbe angenommen haben. Danach vorsichtig die Äpfel unter kaltem Wasser abschrecken und trocknen lassen. *merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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