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Wandelröschen überwintern: Nur so übersteht das tropische Sensibelchen die kalte Jahreszeit

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Jasmin Pospiech

Wandelröschen im Kübel. (Symbolbild)

Das Wandelröschen fasziniert allein an einer Blüte dank seiner bunten Farbenpracht. (Symbolbild) © imago images / VWPics

Die tropische Kübelpflanze sieht zwar gut aus, ist aber auch eine wahre Mimose, wenn es kälter und frostiger wird. Dann müssen Sie das Wandelröschen schnell ins Warme holen.

München – Sie gilt als absolute Sommerblume, stellt sie wie keine andere Blume diesen dank ihrer bunten Farbenpracht dar: das Wandelröschen (Lantana). Aus diesem Grund ist die tropische Kübelpflanze hierzulande besonders auf Balkonen und Terrassen beliebt.

Doch wenn es beginnt, Herbst zu werden, muss das Wandelröschen schnell ins Warme gebracht werden. Schließlich ist sie sehr frost- und kälteempfindlich. Wer sie also überwintern möchte, muss sich um den richtigen Winterschutz kümmern.

Wandelröschen überwintern: Nur so übersteht das tropische Sensibelchen die kalte Jahreszeit

Das Wandelröschen, das ursprünglich im tropischen Nordamerika, genauer gesagt in Südtexas und Florida beheimatet ist., ist eine Züchtung durch Kreuzung mehrerer Arten der Pflanze. Ihre Wildart wird auch „Lantana camara“ genannt, weshalb die heutigen Zierformen auch als Camara-Hybriden bezeichnet werden. (Zitrusbäume überwintern: Wie die Exoten kalte Temperaturen überstehen)

Da es sich also beim Wandelröschen um eine tropische Art handelt, sollte Sie daher auch noch vor dem ersten Frost hereingeholt werden und an einem hellen, sonnigen Ort überwintern. Bei einer Raumtemperatur von fünf bis zehn Grad Celsius fühlt sie sich am wohlsten. Ein geeigneter Ort ist zum Beispiel der eigene Wintergarten oder aber auch ein Gewächshaus. (Geranien jetzt winterfest machen: Mit diesem Trick überstehen sie die kalte Jahreszeit)

Wandelröschen überwintern: So mag es die immergrüne Pflanze am liebsten

Letzteres ist allerdings schwieriger als Winterschutz für das Wandelröschen. Schließlich müssen Sie es einerseits gegen zu starke Sonneneinstrahlung schützen. Zum Beispiel indem sie das Gewächshaus von innen mit Luftpolsterfolie isolieren und andererseits einen Frostwächter einbauen, der die Temperatur stets bei fünf Grad hält.

Wenn es dem Wandelröschen schließlich zu warm wird, wird auch das Risiko größer, dass sich Schädlinge und Krankheiten darauf breitmachen, insbesondere Spinnmilben und Grauschimmel. Ist der Boden dagegen zu kalt, empfiehlt es sich, die Töpfe auf Stein- oder Styroporplatten zu stellen, ansonsten werfen die Sträucher ebenfalls ihre Blätter ab. (Wintergarten im Herbst: Diese Pflanzen eignen sich und so überwintern Sie Kübelpflanzen)

Wandelröschen überwintern: An Wasser und Dünger sparen

Haben Sie allerdings nicht genug Platz und müssen das Wandelröschen an einen dunkleren Ort stellen, sollten Sie zumindest zuvor die Krone um die Hälfte zurückschneiden. Achten Sie darauf, dass die Raumtemperatur konstant bei fünf Grad Celsius liegt.

Aber zumindest ist das Wandelröschen sehr genügsam, die immergrüne Pflanze braucht in der Winterruhe nur wenig Wasser und muss nicht gedüngt werden. Wundern Sie sich allerdings nicht, wenn das Wandelröschen im Dunkeln seine Blätter verliert, meist treibt sie später wieder aus.

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