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Bio-Gärtnern auf dem Balkon: Tipps für nachhaltigen Anbau zu Hause

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Von: Franziska Irrgeher

Der eigene Balkon ist eine Ruheoase und auch ein guter Ort für Blumen, Obst und Gemüse. Wer Wert auf Umweltschutz legt, kann auch auf dem Balkon einfach biologisch Gärtnern.

München – Egal ob Balkon, Terrasse oder Dachterrasse: Gärtnern geht eigentlich überall, solange die Pflanzen genug Licht bekommen. Haben Sie darauf geachtet, dass keine Pflanzenreste bei den Nachbarn landen und dass der Balkon das Gewicht aushält, steht eigenem Obst und Gemüse oder hübschen Blumen nichts mehr im Weg. Sinnvoll wäre aber auch auf dem Balkon biologisches Gärtnern. Das geht recht einfach.

Bio-Gärtnern auf dem Balkon: Tipps für nachhaltigen Anbau

Viele Menschen hinterfragen inzwischen, was sie konsumieren. Früchte werden behandelt, damit sie nachreifen, werden beschichtet, um länger zu halten oder es kommen schon beim Anbau Pestizide zum Einsatz. Nicht alles davon ist grundlegend schlecht, es gibt inzwischen gute und harmlose Optionen. Doch besser als das Label-Checken im Supermarkt wäre natürlich der eigene Anbau in Bio-Qualität. Dann wissen Sie sicher, was drin ist und wo es herkommt. Vor allem aber kann so saisonal und direkt vor Ort geerntet werden.

Bio-Gärtnern ist natürlich im Garten ideal, geht aber auch auf kleineren Flächen wie dem Balkon. Kompliziert ist es nicht, kann maximal etwas teurer werden am Anfang.

Wer auf dem Balkon biologisch gärtnern will, sollte Folgendes beachten und anschaffen:

Idealerweise wäre Ihr Balkon dann eine kleine, grüne Oase mit einer Mischung aus Obst oder Gemüse und Blumen. Denn wer Insekten anlockt, hat gleich Bestäuber für die fruchttragenden Pflanzen. Mit etwas Glück können Sie sogar Wildvögeln einen Nistplatz bieten. Heimische Pflanzen sind oft angepasster und resistenter als exotische Sorten. Wer Insekten dann noch ein Winterquartier geben möchte, kann Stängel von Stauden im Herbst stehen lassen.

Einmal angelegt, können Sie die Materialien für Ihren Balkongarten meist jahrelang verwenden. Erde kann mit etwas Dünger und Kompost aufgewertet werden und dient dann zumindest noch Schwachzehrern. Die Gefäße dürfen auch bei einem Umzug mit und unangenehme Gerüche bei Dünger oder Jauchen lassen sich leicht vermeiden. So gibt es auch keinen Streit mit den Nachbarn. Besonders toll ist so ein Bio-Naschbalkon für Kinder, die dann stolz die selbst gepflegten Früchte ernten dürfen. Ihren gesamten Bedarf an Obst und Gemüse werden Sie mit einem Balkon alleine kaum abdecken, aber dafür haben Sie ein Stück Natur direkt vor der Tür. Zudem sind Balkon-Gärten eine gute Alternative zu Schrebergarten oder der im Trend liegenden Parzelle*. Theoretisch ließe sich das Ganze übrigens auch etwas aufwendiger mit Pflanzenlampen und Gewächshaus drinnen realisieren. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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