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Upcycling-Ideen zum Nachmachen – wie kreiere ich aus Gebrauchtem neue Möbelstücke?

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Von: Franziska Irrgeher

Aus alten Paletten und Gartenschläuchen lassen sich schöne und hochwertige Gartenmöbel herstellen und das nicht nur für den Garten, sondern auch für den Balkon.

Frankfurt am Main – Upcycling ist im Kommen. Schon längst geht es dabei nicht mehr nur darum, Möbel länger zu nutzen. Mittlerweile ist es in Mode gekommen, alte oder defekte Gegenstände umzubauen beziehungsweise umzugestalten. Das liegt zum einen an dem gestiegenen Umweltbewusstsein wie auch an den sich daraus ergebenden Kosteneinsparungen. Ein weiterer Punkt ist die Individualität von selbstgemachten Möbeln. Eine selbstgebaute Vogelfutterstation wertet jeden Balkon optisch auf.

In immer mehr deutschen Städten werden eigens sogenannte Upcycling-Seminare angeboten, in denen Hobby-Bastler ihr Wissen an angehende Upcycler weitertragen.

Was ist Upcycling?

Upcycling ist ein Kunstwort aus dem englischsprachigen Raum und steht dabei für „Aufwertung“. Es setzt sich dabei aus dem englischen up (nach oben) und recycling (Wiederverwertung) zusammen. Das Grundprinzip von Upcycling ist es, aus vormals gebrauchten oder gar kaputten Gegenständen, neue Gegenstände mit einem anderen Zweck zu erschaffen.

Upcycling war dabei lange in Entwicklungsländern populär, wo das Einkommen niedrig war. Im Zuge des Klimawandels und des steigenden Umweltbewusstseins in den Industrieländern zeigt sich auch hier ein Trend hin zum Upcycling. In diesen Ländern hat sich das Upcycling vor allem in der Modebranche bemerkbar gemacht, da dort kreative Ideen schnell und einfach verwirklicht werden können.

Der Trend in der Wiederverwertung von gebrauchten Gegenständen wie beispielsweise eines Gartenschlauchs findet sich nicht nur im privaten Bereich wieder, sondern auch in Unternehmen. Diese haben erkannt, dass durch die Verwendung von gebrauchten Werkstoffen Kosten gespart werden können.

Upcycling versus Downcycling – die Unterschiede

Der Gegenpart von Upcycling ist das Downcycling. Hierbei wird der Müll zerlegt in seine Grundbestandteile und diese dann zur Herstellung neuer Produkte benutzt. Die Qualität der Bestandteile wird bei diesem Prozess aber schlechter. Das gilt etwa für Altpapier, das nie an frisch produziertes Papier herankommt.

Beim Upcycling hingegen würden die alten Gegenstände als Ganzes in einen neuen Gegenstand hineinfließen. Vor allem im Garten kann das durchaus nachhaltig sein, denn natürliche Rohstoffe wie Holz werden so aufgewertet und nicht weggeworfen.

Upcycling: Kreative Balkon-Dekorationen

Upcycling ist nicht nur auf den Garten anwendbar. Auch wenn ein Balkon zur Verfügung steht, lässt sich dieser kreativ verschönern.

Einige kreative Ideen:

Upcycling: Gestaltungsmöglichkeiten eines Blumentopfs oder Blumenkastens

Alte Konservendosen eignen sich gut als Blumentöpfe.

Bei der Gestaltung des Blumentopfs sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Diese können für einen Shabby-Chic-Look lackiert und angeschliffen werden. Blumentöpfe eignen sich besonders für Pflanzen, die flach wurzeln.

Auch Blumenkästen lassen sich mit alten Paletten sowie Schrauben selbst herstellen. Der Blumenkasten sollte von innen mit Folie ausgekleidet werden, damit dieser länger hält und nicht rostet. Und aus dem alten Gartenschlauch lässt sich mithilfe von Kabelbindern leicht ein Blumentopf basteln. Vor allem online finden sich außerdem viele weitere Ideen.

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