Rosmarin überwintern: So schützen Sie das mediterrane Kraut vor Frost
Ob im Beet oder im Topf, Rosmarin benötigt besondere Pflege während des Winters. Entdecken Sie, wie Sie Ihr Kraut vor Kälte, Nässe und Trockenheit schützen.
Rosmarin ist ein beliebtes Küchenkraut, das nicht nur lecker schmeckt, sondern auch viele gesundheitliche Vorteile bietet. Doch wie können Sie Rosmarin überwintern, damit er auch im nächsten Jahr wieder frisch und grün sprießt? Dies hängt davon ab, ob Sie den Rosmarin im Gartenbeet oder im Blumentopf anbauen.
Rosmarin überwintern: So gelingt es im Beet
Wenn Sie Ihren Rosmarin im Beet angepflanzt haben, sollten Sie ihn nur in milden Lagen oder Weinbaugebieten überwintern lassen. Denn Rosmarin ist nicht vollständig winterhart und verträgt nur Temperaturen von minus acht bis zehn Grad Celsius.
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Einige Sorten sind sogar noch frostempfindlicher. Um Ihren Rosmarin im Beet zu schützen, sollten Sie folgende Schritte befolgen:
- Bedecken Sie den Wurzelbereich mit Laub und die Krone mit Tannenreisig oder Gartenvlies (werblicher Link). Das schützt den Rosmarin vor Kälte und Nässe.
- Schattieren Sie den Rosmarin vor der Sonne. Das verhindert, dass er im Spätwinter vertrocknet, wenn die Luft sich erwärmt, aber der Boden noch kalt ist.
- Wählen Sie eine Sorte aus, die kalte Temperaturen verträgt: Veitshöchheim, Arp oder Blue Winter.
Wächst Ihr Rosmarin im Topf, sieht das Vorgehen etwas anders aus.
Rosmarin im Topf überwintern
Wenn Sie Ihren Rosmarin als Topfpflanze kultivieren, haben Sie mehr Kontrolle. Sie sollten den Rosmarin so spät wie möglich – in milden Lagen sogar erst an Weihnachten – ins Haus holen. Dort sollte er an einem hellen Standort bei maximal zehn Grad Celsius überwintern. Ein unbeheiztes Gewächshaus, das Treppenhaus oder ein heller Kellerraum eignen sich dafür gleichermaßen.

Um Ihren Rosmarin im Topf zu pflegen, sollten Sie folgende Punkte beachten:
- Gießen Sie den Rosmarin mäßig, aber regelmäßig. Der Topfballen sollte nie ganz austrocknen, aber auch nicht zu nass sein.
- Düngen Sie den Rosmarin nicht während der Überwinterung. Er braucht in dieser Zeit keine zusätzlichen Nährstoffe.
- Schneiden Sie den Rosmarin nicht zurück. Erst im Frühjahr können Sie ihn etwas in Form bringen.
Wenn Sie keinen geeigneten Platz für die Überwinterung haben, können Sie Ihren Rosmarin auch im Freien lassen. Dafür müssen Sie ihn aber besonders gut schützen:
- Umwickeln Sie den Topf mit Noppenfolie oder einem Jutesack, um den Topf vor Frost zu isolieren.
- Decken Sie den Rosmarin mit Tannenreisig ab. Das schützt die Pflanze vor Wind und Schnee.
- Stellen Sie den Topf an einen geschützten Platz, beispielsweise unter einen Dachvorsprung an der Hauswand. So vermeiden Sie starke Temperaturschwankungen.
Rosmarin ist ein wunderbares Kraut, das Sie mit etwas Pflege und Schutz leicht über den Winter bringen können. Ob im Beet oder im Topf, achten Sie darauf, dass der Rosmarin nicht zu kalt, zu nass oder zu trocken wird.
Dann können Sie sich im nächsten Jahr wieder an seinem Duft und Geschmack erfreuen.
Dieser Artikel wurde mithilfe maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von Redakteur Yannik Lurz sorgfältig überprüft.

