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Haustier im Garten begraben: So tief müssen Tiere in die Erde

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Von: Anna Katharina Küsters

Zu sehen ist ein Grabstein eines Hundes, auf dem ein Labrador-Hundekopf eingraviert ist (Symbolbild).
Ein Tierfriedhof ist eine Alternative zu einem Begräbnis im Garten (Symbolbild). © Schöning / Imago

Sterben Haustiere ist das für die Besitzer oft traurig und kein schöner Abschied. Begraben im Garten dürfen Sie die Tiere aber nur unter bestimmten Voraussetzungen.

München – Ein Haustier begleitet einen viele Jahre und ist in den meisten Fällen ein liebenswerter Alltagsbegleiter. Doch jedes Tier muss einmal sterben und so kommt irgendwann der traurige Tag für fast jeden Haustierbesitzer, an dem er sich von seinem Schützling verabschieden muss. Viele wünschen sich dann, das Tier im Garten zu begraben. Doch das ist nur unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt.

Tiere im Garten begraben: Unter diesen Voraussetzungen ist es erlaubt

Der Abschied vom geliebten Haustier ist immer eine schwere und traurige Angelegenheit. Besonders Katzen oder Hunde begleiten Gartenfreunde oft über 15 Jahre lang und sind ein unentbehrlicher Teil des Alltags. Den Wunsch, sein Tier nach dessen Tod möglichst in der Nähe zu begraben, am besten sogar noch im eigenen Garten, haben wohl viele Pflanzenfreunde. Doch das ist nicht immer erlaubt, denn je nach Krankheitsgeschichte oder Größe des Haustieres gibt es Vorschriften, wie nach dessen Tod mit dem Leichnam umzugehen ist.

Diese Vorschriften finden Haustierbesitzer im sogenannten Tierkörperbeseitigungsgesetz. Dort ist gesetzlich festgehalten, in welchen Fällen eine Bestattung des Haustieres im Garten erlaubt ist. Grundsätzlich hält dieses Gesetz fest, dass die Bestattung eines Haustieres folgende Kriterien erfüllen muss:

Das klingt alles noch recht abstrakt, für Gartenbesitzer sind es aber erste Grundsätze, die sie sich vor der Beerdigung ihres Haustieres im Garten zu Herzen nehmen sollten.

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Tiere im Garten begraben: Das bedeuten die Regeln konkret

Zuerst müssen Gartenfreunde wissen, dass sich die konkreten Regeln bezüglich einer Bestattung von Haustieren im Garten in jedem Bundesland noch mal unterscheiden können. Der erste Schritt wäre also ein Gang zum jeweils zuständigen Veterinäramt, die Auskunft darüber geben, was erlaubt ist.

Grundsätzlich gelten aber folgende Regeln für Menschen, die ihre Haustiere im Garten begraben wollen:

Ist aufgrund der Vorgaben keine Beerdigung im Garten möglich, gibt es jedoch noch weitere Optionen. So gibt es mittlerweile stilvolle Tierfriedhöfe, auf denen das Haustier seine Ruhe finden kann. Eine Bestattung kostet dort aber meist zwischen 100 und 300 Euro. Daneben gibt es noch die Möglichkeit, den Körper einäschern zu lassen und in einer Urne im Garten zu begraben. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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