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Schädlinge im Winter: Wo Schnecken und Co. die kalte Jahreszeit verbringen

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Von: Franziska Irrgeher

Mit dem Einzug des Winters hoffen viele, dass Schädlinge nun etwas dezimiert werden. Tatsächlich überwintern viele Schädlinge aber auch, wir erklären welche.

München – Der Winter naht, draußen ist es bereits kalt und der erste Frost ist vorüber. Nun, da auch viele Tiere sich für den Winter zurückziehen, hoffen Gartenfans natürlich auf eine Dezimierung der Schädlinge. Doch was so aussieht, als wären sie verschwunden, täuscht. Die Tiere haben eigene Methoden, den Winter zu überstehen. So überwintern Schädlinge.

Schädlinge im Winter: Wo Schnecken und Co. die kalte Jahreszeit verbringen

Was für den einen ein Nützling ist, mag für den nächsten vielleicht ein Schädling sein. Doch ganz grundsätzlich verstehen wir unter Schädlingen alles, das Pflanzen und Ernte ernsthaft zusetzt. Im Winter verschwinden diese Tiere nicht, auch wenn es den Anschein hat. Und das ist auch gut so, schließlich steht fast jeder Schädling auf dem Speiseplan anderer Tiere oder hat andere wichtige Aufgaben im Ökosystem.

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Schädlinge überwintern wie auch andere Tiere nicht unbedingt im Erwachsenenstadium. So sieht der Winter beispielsweise für einige bekannte Schädlinge aus:

Zu sehen sind die Eier von Nacktschnecken zwischen Stein-Spalten (Symbolbild).
Nacktschnecken überwintern meist als Ei (Symbolbild). © Karina Hessland/Imago

Im professionellen Anbau von Obst werden oft auch Kontrollen auf Schädlinge durchgeführt. Im Garten können Sie das natürlich auch versuchen, noch besser wäre es aber, auch Nützlingen ein Winterquartier zu bieten. Wie einige bekannte Insekten überwintern, lesen Sie hier. Im nächsten Jahr werden Schädlinge und auch Krankheiten, die vor dem Winter nicht erkannt wurden, also wieder auftauchen. Grund zur Panik ist das meist nicht, die Natur regelt den Großteil selbst, ansonsten helfen einige Hausmittel wie Brennnesselsud weiter.

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