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Rehe im Garten: So vergreift sich das Wild nicht an Ihren Pflanzen

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Von: Joana Lück

So süß es auch klingen mag: Rehe im Garten sind schön anzusehen, haben aber viele Nachteile. Mit diesen Tipps meidet das Wild künftig Ihren Garten.

Hamburg – Besonders in der Abenddämmerung und nachts kann man sie auf frischer Tat ertappen: Rehe bahnen sich von nahegelegenen Wäldern und Wiesen ihren Weg in Gärten. Dort knabbern sie meist alles an, was sie finden. Mit den richtigen Tipps meiden Rehe künftig Ihren Garten.

Rehe im Garten: So vergreift sich das Wild nicht an Ihren Pflanzen

Wie der Norddeutsche Rundfunk (NDR) berichtet, suchen Rehe ab September Hausgärten auf, da die kälter werdenden Nächte sie zur Nahrungssuche antreiben und sie zunehmend ihre natürliche Scheu verlieren.

Rehkitz im Garten. (Symbolbild)
Besonders im Herbst und Winter suchen Rehe Gärten auf. (Symbolbild) © Reiner Bernhardt/Imago

Wie Waschbären suchen auch Rehe besonders im Herbst und Winter heimische Gärten am Ortsrand auf. Kleine Rehkitze, die eigentlich Schutz im hohen Gras suchen*, sind auch öfters im Garten anzutreffen. Das fressen die neugierigen Vierbeiner in Ihrem Garten besonders gerne:

Die Farbe Blau wirkt für Rehe übrigens bedrohlich, weshalb manche Gartenbesitzer auf blaue Klammern an Bäumen und Sträuchern schwören. Wissenschaftlich erwiesen ist diese Methode jedoch nicht. Auch Hochbeete sind nicht vor den Wildtieren sicher. Sollten Sie ein einsames Rehkitz in Ihrem Garten vorfinden, das Laute von sich gibt, sollten Sie den Förster verständigen, damit das Junge wieder mit seiner Mutter vereint wird.

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Rehe im Garten: Das können Sie tun

Damit Rehe nicht die Rinden von Apfelbäumen anknabbern, ist es ratsam, die Stämme mit sogenannten Drathosen zu versehen. Das sieht zwar nicht schön aus, ist aber äußerst effektiv, denn so können Rehe die Stämme gar nicht erst erreichen. Alternativ können Sie auch hohe Zäune oder Hecken um Ihren Garten herum anbringen. Wer Probleme mit Wildhasen hat, für den kann ein Kaninchenzaun das Richtige sein. Dieser muss aber mindestens 30 Zentimeter unter der Oberfläche angebracht werden, da die Tiere sonst einfach darunter durchgraben. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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