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Regenwürmer im Garten: So unterstützen Sie die Nützlinge

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Von: Franziska Irrgeher

Regenwürmer sind nützliche Helfer im Garten. Zu sehen bekommt man sie selten, doch einige Dinge können den Würmchen schaden. Daher sollten Gartenfans die Nützlinge richtig unterstützen.

Berlin – Regenwürmer haben viele von uns das erste Mal bewusst als Kind wahrgenommen. Nach einem Regenschauer tauchen die Würmchen gelegentlich draußen auf und so manch interessierter Tierfan hat sie dann genauer betrachtet. Unsere Aufmerksamkeit verdienen die stillen Helfer definitiv, denn sie leisten einiges in der Gartenpflege. Damit Regenwürmer sich auch wohlfühlen, sollten Gartenfans auf bestimmte Dinge achten.

Regenwürmer im Garten: So unterstützen Sie die Nützlinge

Regenwürmer gehören zu den Tieren, die wir zwar kennen, aber eigentlich nur an Regentagen oder beim Umgraben des Gartens antreffen. Oder alternativ als Vogelsnack im Schnabel eines Gartenbesuchers entdecken. Die Würmer sind neben Kompostwürmern überaus nützliche Gartenbewohner und sollten daher gefördert werden.

Regenwürmer (Lumbricidae) kompostieren beispielsweise altes Laub und Pflanzenreste, graben die Erde um und produzieren mit ihrem Kot ganz nebenbei Dünger. Kein Wunder also, dass es Wurmhumus inzwischen abgepackt für relativ viel Geld zu kaufen gibt, denn davon profitieren einige Pflanzen und er ist ungefährlich für Haustiere. Ein weiterer Vorteil der Würmchen ist, dass durch ihre Röhren auch Wasser und Luft in den Boden gelangen. Das verhindert Staunässe und sorgt für eine gute Durchlüftung des Bodens. Zudem helfen Regenwürmer gegen Bodenerosion. Auch die teils ungeliebten Wurmhäufchen sind eigentlich ein guter Dünger*. Grund genug also, die kleinen meist nachtaktiven Regenwürmer in den Garten zu locken und ihnen nicht versehentlich zu schaden.

Übrigens hat der Name des Regenwurms eigentlich überhaupt nichts mit Regen zu tun, sondern kommt wahrscheinlich von „reger Wurm“, also einem fleißigen Tierchen. Reger Wurm hieß er wohl noch im 16. Jahrhundert. Andere Länder sind in der Bezeichnung da etwas präziser, so etwa der englische Begriff „earthworm“.

Regenwürmer im Garten: So locken Sie sie an und schützen sie

Damit der Wurm sich im Garten wohlfühlt, sollten Gartenfans ein paar Punkte beachten oder eher vermeiden:

Regenwürmer bevorzugen allgemein feuchten, lockeren Boden mit Temperaturen zwischen zehn und 15 Grad Celsius. Meist sind sie im Frühjahr oder Herbst anzutreffen, der Winter ist ihnen zu kalt. Auch im Sommer sieht man sie seltener. Durchschnittlich sind in einem Quadratmeter Fläche etwa 100 Würmer, so der NABU. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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