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Lebensmittelmotten: Bekämpfung der Schädlinge und ihrer Maden

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Von: Franziska Irrgeher

Haben Sie Maden in den Lebensmitteln entdeckt oder eine Motte in der Wohnung? Keine Panik, Lebensmittelmotten sind wirklich eklig, lassen sich aber gut bekämpfen.

Dessau-Roßlau – Im Garten dienen Motten zum Beispiel Fledermäusen als Nahrung, in der Wohnung oder gar im Essen möchten wir sie aber sicher nicht haben. Ein Befall mit Lebensmittelmotten ist gar nicht so selten. Was unansehnlich aussieht, kann schlimmstenfalls der Gesundheit schaden und sollte entsorgt werden, die Tiere lassen sich aber auch gut bekämpfen.

Lebensmittelmotten: So sehen sie aus und so können Sie sie bekämpfen

Neben anderen Plagegeistern in Haus oder Wohnung wie Kellerasseln, Spinnen, Wanzen oder Silberfischen sind Lebensmittelmotten und ihre Larven wahrscheinlich die Schädlinge mit dem größten Ekelfaktor. Aber ist ihre Anwesenheit auch schlecht für die Gesundheit? Schaden entstehe laut Umweltbundesamt durch die Spinntätigkeit, den Kot und den Larvenfraß der Tiere. Zudem können sie Milben oder Pilze einschleppen, als Krankheitsüberträger gelten sie jedoch nicht, so das Umweltbundesamt weiter.

Ein Problem beim Verzehr befallener Lebensmittel: Sie könnten Hauterkrankungen, Allergien oder auch Magen-Darmerkrankungen auslösen. Daher gilt es, befallene Lebensmittel komplett zu entsorgen. Oft löst das alleine aber das Problem nicht.

Lebensmittelmotten: Das sind die häufigsten Arten

Motte ist nicht gleich Motte. Wenn der Befall stärker ist, lohnt sich durchaus ein Blick auf die genaue Art. Folgende Lebensmittelmotten kommen in Europa häufig vor:

Einige davon finden sich vor allem in größeren Getreidelagern, aber auch im Haushalt fressen die Tiere gerne mit. Vor allem eingeschleppte Motten lassen sich kaum vermeiden, denn der Befall wird nicht immer sofort erkannt.

Lebensmittelmotten in Haus oder Wohnung erkennen Sie entweder an herumfliegenden erwachsenen Tieren oder an den Larven*. Die kleinen „Maden“ sind im Gegensatz zu ihren Eltern tagaktiv. Sie erkennen Gartenfreunde an ihrer Spinntätigkeit, aber auch an Kotbröckchen und pulveriger Substanz in den Lebensmitteln*. Oft ist der Befall schon ausgeprägt, wenn er festgestellt wird. Dann gilt es, befallene Lebensmittel unbedingt wegzuwerfen, alle anderen zu überprüfen und die Motten zu bekämpfen. Die Weibchen der Dörrobstmotte legen laut Umweltbundesamt bis zu 300 Eier in 14 Tagen, vorwiegend in Fugen und Ritzen. Auch diese gilt es, bei der Bekämpfung zu berücksichtigen.

Lebensmittelmotten: So beugen Sie vor und bekämpfen sie

Bereits beim Einkauf kann versehentliches Einschleppen oft verhindert werden. So beugen Sie einem Befall vor oder bekämpfen die Tiere:

Zur Not können auch Insektizide eingesetzt werden, wobei zu bedenken ist, dass Biozide immer auch die Umgebung schädigen können, also Kinder, Haustiere oder Sie selbst. *merkur.de und 24vita.de sind Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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