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Kohlfliegen bekämpfen: So halten Sie den Schädling fern

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Von: Anna Katharina Küsters

Kohlfliegen zerstören liebevoll aufgezogenes Gemüse. Gartenfreunde haben aber ein paar Möglichkeiten, sie von ihren Pflanzen fernzuhalten.

Dessau-Roßlau – Mühsam groß gezogenes Gemüse sollte im besten Fall kein Fraß für gierige Larven der Kohlfliege sein. Haben die Schädlinge jedoch einmal Gefallen am Gemüsebeet gefunden, ist es schwer, sie wieder loszuwerden. Deswegen ist es wichtig, die richtigen Maßnahmen zu ergreifen, um Kohlfliegen vorzubeugen.

Kohlfliegen bekämpfen: Diese Mittel funktionieren immer

Im Tierreich unterscheiden Gartenfreunde zwischen der Kleinen und der Großen Kohlfliege. Beide Arten legen laut dem Umweltbundesamt ihre Eier am Wurzelhals von Kreuzblütlern ab. Zu ihnen zählen zum Beispiel verschiedene Kohlsorten, Rettich und Radieschen. Die Larven sind bei den Kohlfliegen besonders gefährlich für die Pflanzen, denn sie fressen nicht nur die Blätter, sondern auch die Wurzeln. Dadurch stirbt die Pflanze dann ab.

Die Kleine und die Große Kohlfliege treten zu unterschiedlichen Zeitpunkten im Garten auf. So ist die Kleine Kohlfliege im Frühling und Spätsommer aktiv, die Große Kohlfliege eher im Frühsommer. Das bedeutet aber auch, dass Gartenfreunde das ganze Gartenjahr über mit einem Befall ihres Gemüses rechnen müssen. Auch wenn sie im Herbst noch Kohl aussäen*. Vorsorge ist deswegen das Gebot der Stunde. Laut dem Umweltbundesamt ist jedoch der Einsatz von Insektiziden bei einem Kohlfliegen-Befall verboten. Mit ein bisschen Kreativität lassen sich die Schädlinge aber dennoch abhalten.

Kohlfliegen bekämpfen: So erkennen Sie einen Befall

Wer bisher verschont geblieben ist und noch nicht vorgesorgt hat, erkennt einen Larvenbefall wie folgt:

Nachdem sie sich satt und rund gefressen haben, entwickeln sich die Larven der Kohlfliege als Puppen nach drei Wochen zu ausgewachsenen Fliegen. Ende Mai starten die Fliegen dann auf der Suche nach einer Eiablage. Eine Fliege legt etwa 100 Eier.

Kohlfliegen bekämpfen: Das können Sie gegen die Schädlinge tun

Sind die Kohlpflanzen bereits befallen, ist eine Rettung leider nur noch recht schwer möglich. Erkennen Gärtnerinnen und Gärtner den Befall früh, lohnt es sich, die kranken Pflanzen herauszunehmen und zu entsorgen. So können Pflanzenfans mit etwas Glück ein Übergreifen auf die anderen Kohlsorten verhindern.

Besser ist es aber, Kohlfliegen mit folgenden Mitteln vorzubeugen:

Es gibt also einige Möglichkeiten, den Schädlingen zuvorzukommen. Die Pflanzen wachsen dann in Ruhe und gesund heran und lassen sich beizeiten ernten. Bei der Lagerung müssen Gartenfreunde darauf achten, dass Kohl nicht neben Äpfeln liegt, da er sonst schnell verdirbt*. *Merkur.de und soester-anzeige.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

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