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Für Katzen gefährliche Insekten: Diese Krabbeltiere sollten Samtpfoten besser meiden

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Von: Franziska Irrgeher

Selbst Wohnungskatzen erwischen mal das ein oder andere Insekt, aber ist das schädlich für die Samtpfote? Einige Insekten können für Katzen sogar recht gefährlich werden.

München – Katzen sind von Natur aus neugierig und stets auf der Suche nach Beute. Schwirrt oder flattert dann ein Insekt vorbei, ist der Jagdinstinkt geweckt und selbst der bequemste Stubentiger verfolgt das Tierchen eifrig. Was bei einer Stubenfliege noch nicht viel Schaden anrichtet, kann bei einigen anderen Insekten gefährlich werden. Denn nicht alle heimischen Insekten sind harmlos für Katzen.

Insekten und Katzen: Diese Insekten können für Stubentiger gefährlich werden

Normalerweise ist die Katze der Jäger, nicht das Opfer. Wenn der Stubentiger aber auf bestimmte Insekten trifft, passiert genau das: Das Insekt kann der Katze schaden. Idealerweise sollte eine Katze natürlich gar keine Wildtiere jagen, egal ob Vogel oder Insekt. Neben dem Aspekt des Naturschutzes bei Freigängerkatzen kommt selbst bei Stubentigern oder gesichertem Auslauf ein Problem hinzu: Wenn die Katze gerne Insekten nachstellt, lernt sie meist nur auf schmerzhafte Weise, welche Tiere stechen oder scheußlich schmecken. Teils kann so ein winziges Tier für die Katze aber richtig gefährlich werden. Besitzer sollten die Gefahren durch Insekten daher kennen, aber nicht in Panik ausbrechen. Die Chance, dass einer der später genannten Fälle wirklich eintritt, ist recht gering.

Zu sehen ist ein junges Kätzchen im Freien, dem ein Schmetterling auf der Nase sitzt, es sieht sehr irritiert aus, hat die Augen zusammen gekniffen und das Maul geöffnet (Symbolbild).
Im Idealfall lässt die Katze Insekten einfach in Ruhe (Symbolbild). © Heiko Lehmann/Imago

Zunächst seien Allergien genannt, wie sie bei jedem Tier auftreten können. Aber daneben gib es tatsächlich eine ganze Reihe Insekten, die Katzen besser nicht fangen und verspeisen sollten:

Draußen lauern aber ganz andere „Gefahren“ wie Grasmilben oder Zecken. Ansonsten können beispielsweise Insekten mit Chitinpanzer zu Erbrechen führen oder schlimmstenfalls im Hals stecken bleiben, auch Ameisen können unangenehm werden. Im Normalfall lernt eine Katze das aber schnell, gerade unbedarfte Jungtiere sollten Besitzer aber immer beaufsichtigen und sie von Insekten konsequent abhalten. Frisst die Katze erst gar keine Insekten und lernt, Wildtiere in Ruhe zu lassen, ist definitiv beiden Seiten geholfen. Schließlich kann eine Schnur oder eine Spielangel genauso interessant gemacht werden.

Weitaus gefährlicher als die Insekten selbst sind für Katzen jedoch oft die Mittel, die Menschen zur Vertreibung von Insekten nutzen*. Insektizide, Rattengift, Pestizide und Ähnliches sollte niemals in der Nähe von Haustieren oder Wildtieren verwendet werden. Im Garten wäre daher das Ansiedeln von Nützlingen deutlich sinnvoller und ist überhaupt nicht schwer. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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