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Hitze und Wildtiere: So können Sie den Vogel, Igel und anderen Tieren helfen

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Von: Franziska Irrgeher

Hitze macht nicht nur uns Menschen zu schaffen, auch Tiere leiden darunter. Wildtieren im Garten können Tierfreunde ganz einfach im Sommer helfen.

Berlin – An heißen Sommertagen sehnen nicht nur Menschen sich nach Abkühlung und viel Flüssigkeit. Tiere leiden ebenfalls unter der Hitze und vor allem in Verstecken kann schnell gefährlich werden. So können Sie Tieren im Garten bei Hitze helfen.

Hitze und Wildtiere: So können Sie den tierischen Gartenbewohnern im Sommer helfen

Wenn die ersten Hitzewellen uns erst im Griff haben, helfen nur noch kühle Innenräume, viel Trinken und wenig Bewegung. Tiere haben bis auf das Trinken deutlich weniger Optionen zur Abkühlung. Schatten hilft nur bedingt. Und dann gibt es da noch Gartenbesucher wie Igel und Fledermäuse, die nachtaktiv sind. Auch sie können tagsüber aber Schwierigkeiten bekommen. Wer einen Garten oder auch nur einen Balkon hat, kann diversen Wildtieren helfen.

So können Sie Wildtieren wie Igeln, Vögeln, Insekten und Fledermäusen bei Hitze helfen:

Und dann gibt es da noch die Vögel, die selbst bei größter Hitze mitten auf der Wiese sitzen, die Flügel ausgebreitet, und mit offenem Schnabel verharren. Ihnen fehlt meist nichts. Entweder nehmen die Vögel gerade ein Sonnenbad oder sie versuchen, sich abzukühlen. Vor allem Rabenkrähen und Amseln sitzen laut NABU-Vogelexperte Stefan Bosch dann mit geöffnetem Schnabel und schnell atmend da. Das sei das sogenannte Kehlsackheckeln und diene der Wärmeabgabe. Erst wenn die Vögel auch danach seltsam apathisch wirken, sollten Sie notfalls eingreifen und nachsehen.

Hitze und Wildtiere: Sonderfall Fledermäuse

Fledermäuse sind in vielerlei Hinsicht ein Sonderfall. Wir bekommen sie meist nicht zu sehen, sondern hören sie abends maximal. Viele Hausbesitzer wissen nicht mal, dass Fledermäuse im Dachboden oder unter dem Dach leben. Wer dann tatsächlich tagsüber eine Fledermaus findet weiß, dass etwas nicht stimmt. Der NABU weist explizit darauf hin, dass Fledermäuse nur mit dicken Handschuhen vorsichtig angefasst werden sollten, sie könnten aus Angst beißen.

Wer an heißen Tagen eine heruntergefallene Fledermaus findet, sollte laut NABU und dem LBV-Fledermaus-Experten Rudolf Leitl folgendermaßen handeln:

Wenn Sie unsicher sind, ob es dem Tier gut geht, rufen Sie lieber bei Experten an. Selbst wenn Auffangstationen überfüllt sind, bekommen Sie dort die passenden Tipps und Kontakte.

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