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Gefahren für Tiere im Garten: Dort können Igel, Vogel und Co. verunglücken

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Von: Franziska Irrgeher

Viele Naturfans wünschen sich Tiere wie Igel oder Vögel im Garten. Zum tierfreundlichen Garten gehört jedoch auch das Beseitigen potenzieller Gefahrenquellen. So verhindern Sie Unglücke.

Berlin – Ein Garten wird für viele erst richtig schön, wenn sich auch Wildtiere wie Vögel, Igel und Insekten ansiedeln. Doch wo die kleinen Nützlinge sich aufhalten, sollten Gefahren möglichst beseitigt werden. Denn auch an Stellen, die für Menschen vollkommen harmlos sind, können Tiere verunglücken.

Gefahren für Tiere im Garten: An diesen Stellen können Igel, Vogel und Co. verunglücken

Der Garten ist für Menschen ein Ort der Erholung, der Arbeit im Beet oder Gemüsegarten und eine Verbindung zur Natur. Für Tiere wie Vögel, Igel und viele mehr ist er dagegen vor allem ein Revier. Ein Bereich, in dem sie bestenfalls Nahrung und Unterschlupf finden und das es zu markieren und verteidigen gilt. Das merken Gartenfans vor allem zu Beginn der Paarungs- und Brutzeit, wenn Igel sich schnaufend umkreisen und Vögel trällernd ihre Gebiete abstecken. Gerade dann, wenn Tiere unerfahren oder aufgeregt sind, laufen sie auch Gefahr, sich im Garten zu verletzen. Denn manche Gegenstände und Orte, die für uns Menschen kein Problem sind, können für Tiere zur tödlichen Falle werden.

Naturnahe und tierfreundliche Gärten sollten daher die Gefahren für Tiere minimal halten. Nicht alles lässt sich vermeiden, so können Sie den Falken beispielsweise nicht vom Jagen abhalten. Aber menschengemachte Gefahrenquellen können Gartenfans durchaus beseitigen, sie müssen sie nur kennen.

Das sind die häufigsten Gefahren für Tiere im Garten:

Grob ließe sich das Ganze folgendermaßen zusammenfassen: Arbeiten Sie mit der Natur statt gegen sie. Nützlinge lassen sich relativ einfach ansiedeln oder notfalls kaufen. Ein wenig Unordnung in Form von Blumenwiesen und Laubhaufen oder Totholzhaufen* reicht oft aus und schon nach wenigen Jahren haben Sie ein wahres Tier-Paradies geschaffen. Dort herrscht dann bestenfalls ein Gleichgewicht zwischen Schädlingen und Nützlingen, was auch die Gartenarbeit deutlich einfacher macht. In vielerlei Hinsicht ist ein Naturgarten pflegeleichter und wenn doch ein Tier verletzt werden sollte, können sich Gartenfans Notfallnummern im Telefon speichern.

Gerade Vögel sind übrigens sehr kommunikativ, wenn etwas falsch läuft und weisen mit ungewöhnlichem Verhalten oder lautem Gezeter auf Gefahren und Probleme hin. Aufmerksame Gartenfans können dann meist schnell eingreifen. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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