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Bremsen: So schützen Sie sich vor den Tieren und das hilft gegen Stiche

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Von: Franziska Irrgeher

Bremsen können im Sommer eine echte Plage werden, gerade in der Nähe von Wasser oder Büschen. Doch einige Dinge helfen gegen Bremsen und deren juckende Stiche.

München – Sommer, Sonne, Schädlinge. Neben Mücken und Zecken machen so manchen Naturfans auch noch Bremsen das Leben schwer. Vor allem wer in Wassernähe ist oder Tiere wie Pferde hat, ist vor den kleinen stechenden Biestern selten sicher. Da hilft entweder Flucht oder Vorbereitung.

Bremsen: So schützen Sie sich vor den Tieren und das hilft gegen Stiche

Im Sommer schlüpfen sie irgendwann alle, die lästigen, stechenden Insekten. In der Wiese sollten wir uns vor Zecken in Acht nehmen, zu Hause stören Stechmücken den Schlaf und auf Weiden, in der Nähe von Gebüschen oder am Wasser lauern dann Bremsen.

Bremsen (auch Viehfliegen oder Bremen, je nach Region) gehören zu den blutsaugenden Fliegen. Bei uns ist die Pferdebremse der größte Vertreter. Reiter können sicherlich aus leidvoller Erfahrung von Stichen und Abwehrmaßnahmen wie Sprays berichten. Meist riecht man danach, als wäre man direkt in die Sprühflasche gefallen und die Tiere sind nur wenig beeindruckt und schwirren dennoch um ihren Wirt. Dabei stechen eigentlich nur die weiblichen Bremsen Menschen, die Männchen ernähren sich nur von Pflanzensäften. Weibliche Bremsen können sogar die dickere Haut von beispielsweise Rindern und Pferden durchstechen, kein Wunder also, dass der Stich juckt oder schmerzt. Verbreitet sind zudem beispielsweise noch die Regenbremse und die Rinderbremse.

Bremsen: Hier kommen sie vor und diese Sofortmaßnahmen helfen

Um der Bremse aus dem Weg zu gehen oder sich zu schützen, sollte man zunächst wissen, wo sie so lebt:

Bremsenstiche sind also vor allem schmerzhaft, denn die Tiere gehen im Gegensatz zu Mücken recht rabiat vor und reißen quasi eine Wunde in die Haut. Auch wenn durch Bremsen im Normalfall keine Krankheiten auf Menschen übertragen werden, können doch Bakterien und Viren in die Einstichstelle gelangen und Entzündungen hervorrufen.

Erste Maßnahme ist daher nach einem Stich meist das Kühlen, auch bestimmte Hitze-Applikatoren können hilfreich sein. Bei schlimmeren Stichen helfen kortisonhaltige Salben und einige Hausmittel wie Spitzwegerich helfen ebenfalls gegen den Juckreiz und lindern rasch. Kratzen Sie nicht! Bei Pferden können die Bremsenstiche ebenfalls gekühlt werden, je nach Position des Stichs, sollten Sie auf das Reiten erst mal verzichten*.

Bremsen: So halten Sie die lästigen Tiere fern

Noch besser wäre es natürlich, wenn die Bremse gar nicht erst stechen kann. Wer in der Nähe von Gewässern oder Weiden wohnt, kann als erste Maßnahme Fliegengitter an den Fenstern anbringen. Draußen ist die Abschreckung von Bremsen dann schon schwieriger.

Diese Methoden können gegen Bremsen helfen:

Wirklich effektiv sind leider maximal die Bremsenfalle und Sprays und Mittel zur Insektenabwehr. Achten Sie bei den Mitteln aber unbedingt auf die Warnhinweise, manche Stoffe sollten nicht in der Nähe von Schwangeren genutzt werden. Bei Reitern sind vor allem Mittel mit Geranien-Extrakten beliebt. Die sind recht effektiv, auch Lavendelduft soll Bremsen abhalten können.

So gemein es klingt: Wenn sich die Chance bietet, erschlagen Sie die Bremse noch bevor sie stechen kann. Denn die Tiere verfolgen einen hartnäckig viele Meter weit. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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