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Sternschnuppenregen: Hier können Sie die Leoniden im eigenen Garten sehen

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Von: Joana Lück

Die Leoniden gelten als eine der bekanntesten Sternschnuppen-Erscheinungen am Nachthimmel. Zwischen dem 17. und 18. November sind sie sichtbar.

Leipzig – Leoniden sind mit 71 Kilometern pro Sekunde und unglaublichen 255.600 Kilometern pro Stunde die schnellsten Sternschnuppen der großen Meteorschauer. Bereits am 6. November starteten die Ereignisse und erreichen am 17. auf den 18. November ihr Maximum. Wir erklären, wo Sie das schöne Himmelschauspiel zu Gesicht bekommen werden.

Sternschnuppenregen: Hier können Sie die Leoniden im eigenen Garten sehen

Alljährlich im November sind Leoniden zu beobachten. Laut dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) besteht die beste Chance auf die Sternschnuppen dieses Jahr am frühen Morgen des 18. Novembers, genau genommen zwischen sechs Uhr und Sonnenaufgang – ungefähr gegen 7:30 Uhr. Folgende Bedingungen sind für eine Sichtung von Sternschnuppen und Meteoriten optimal:

Aber wo genau kann man die flinken Meteoriten sehen? Spezielle Apps ermöglichen das schnelle Finden des Sternbilds Leo, von dem aus die meisten Sternschnuppen am Himmel zu kommen scheinen. Das ist der sogenannte Radiant. Auch wenn sich manche Schnuppen von dort über den ganzen Nachthimmel bewegen können, hat man bessere Chancen, wenn man den Radianten kennt.

Perseiden Sternschnuppe über dem Lilienstein im Elbsandsteingebirge. (Symbolbild)
Leoniden sind die schnellsten Sternschnuppen der großen Meteorschauer. (Symbolbild) © Ronny Behnert/Imago

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Sternschnuppenregen: Ausrüstung und Tipps

Die meisten Sternschnuppen sind sehr blass und nur für den Bruchteil einer Sekunde zu sehen. Begeben Sie sich also an einen möglichst dunklen Ort, um auch die kleineren Schnuppen zu sehen. Balkone mitten in der Stadt sind eher ungeeignet. Planen Sie einige Minuten mehr ein, da sich Ihre Augen erst an die Dunkelheit gewöhnen müssen. Mit einem Teleskop ist man nicht zwingend besser ausgerüstet. Da die Sternschnuppen aus dem Nichts auftauchen und derart schnell sind, hat man mit dem bloßen Auge bessere Voraussetzungen, einen Blick zu erhaschen.

Am besten lassen sich die Schauer auf dem Rücken liegend entdecken – warme Decke aber nicht vergessen! Da dieses Jahr aber der Leonidenschauer ziemlich genau mit dem Vollmond zusammenfällt, wird es schwierig sein, die Lichtpunkte im bereits vom Vollmond erleuchteten Himmel zu erspähen.

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