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Winterharte Stauden: Diese Auswahl schmückt Ihr Beet am schönsten in der kalten Jahreszeit

  • Anna Katharina Küsters
    vonAnna Katharina Küsters
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Im Winter halten Stauden den Garten grün oder sogar bunt, wenn sie zu den blühenden Sorten gehören. Gartenfreunde dürfen winterharte Stauden bei ihrer Planung also nicht vergessen.

Berlin – In der Jahreszeit, in der sich die meisten Pflanzen schon in den Winterschlaf verabschiedet haben und Bäume keine Blätter mehr tragen, ist für viele winterharte Stauden eine gute Zeit gekommen. Wer auch im Winter noch bunte Sprenkel im Garten haben möchte, sollte einige Pflanzen berücksichtigen.

Winterharte Stauden: Diese Auswahl schmückt ihr Beet am schönsten in der kalten Jahreszeit

Stauden sind per Definition Pflanzen, die krautähnlich aussehen und in der Regel im Frühjahr austreiben und bis zum Herbst im Garten wachsen, so der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR). Zudem sind sie mehrjährig. Die Sortenvielfalt ist mittlerweile kaum noch überblickbar, aber ein paar Exemplare sollten Gartenfreunde für die Winterzeit vor Augen haben. So eignen sich als Stauden für eine Winterbepflanzung zum Beispiel:

  • Christrosen
  • Bergenie
  • Kugeldistel
  • Immergrün
  • Waldsteinie
  • Palmlilie
  • Lenzrosen
  • Akelei

Grundsätzlich müssen Gartenfreunde wissen, dass alle Stauden winterhart sind. Das wird schon in ihrer Definition deutlich, da sie mehrjährig sind, also den Winter überstehen. Manche von ihnen blühen jedoch sogar im Winter oder sind immergrün. Bei manchen sehen auch die verblühten Blütenstände wunderschön aus, wenn sich der erste Frost darüber legt. Dann ist es empfehlenswert, die Stauden nicht abzuschneiden, sondern die Samen in den verblühten Blütenständen den Tieren im Winter zu überlassen. (Naturschutz im November: Das braucht Ihr Garten kurz vor dem Winter)

Winterharte Stauden: Das steckt hinter der Christrose und der Bergenie

Zwei sehr bekannte Vertreter der winterharten Stauden sind Christrose und Bergenie. Die Christrose zählt zu den Stauden, die erst erblühen, wenn es richtig kalt ist. Die Blüten sind strahlendweiß und blühen teils bis März im Blumenkasten oder im Beet. Die Pflanze erreicht eine Höhe von bis zu 40 Zentimetern, kann aber auch kleiner gehalten werden. Ursprünglich kommt die Christrose aus den Alpen und im Garten oder auf dem Balkon einen Platz im Halbschatten bekommen, wie auch merkur.de* berichtet.

So schön die Blüte auch ist, müssen Gartenfreunde mit den Samen aufpassen: Diese sind hochgiftig und sollten nicht in die Hände und Münder von Kindern und Haustieren geraten. (Katzenminze: So pflanzen und pflegen Sie die robuste Staude)

Die Bergenie gehört zu den Stauden, die zwar nicht im Winter blühen, dafür aber mit ihrer Blattfarbe auch in der kalten Jahreszeit im Garten überzeugt. Dieses kann je nach Sorte von Grün, Dunkelgrün bis zu Rot und Violett alle Farben annehmen. Dabei erreichen die Blätter eine Größe von bis zu 35 Zentimetern, sodass Bergenien auch perfekte Bodendecker sind. Denn besonders hochwächst diese Pflanze nicht. Wer darauf achtet, dass der Boden nicht zu feucht und mit Nährstoffen nicht überladen ist, erhält besonders schön gefärbte Blätter.

Winterharte Stauden: Das steckt hinter Kugeldistel und Lenzrose

Auch die Kugeldistel und die Lenzrose gehören zu den winterharten Stauden. Die Kugeldistel ist dabei ein Exemplar, das besonders wegen ihrer schönen verblühten Blütenstände im Winter gerne im Garten gesehen ist. Das bedeutet, dass die Pflanze unter der Erde überwintert und im Frühjahr wieder aus den Wurzeln austreibt. Die Kugeldistel hat ihren Ursprung laut dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) in Südeuropa. Besonders die Drüsige Kugeldistel bevorzugt einen feuchten Standort mit eher lehmigem Boden. So wächst sie auch an recht kargen oder schwer kultivierbaren Plätzen. (Wurzelnackte Rosen pflanzen: So gelingt es Ihnen)

Die Lenzrose gehört zu den kleiner wachsenden Stauden. Ihre Blüten sind im Jahr eine der Ersten, die es im Garten zu bewundern gibt. Meist schon im Januar, wenn der Winter noch über den Gärten liegt, beobachten Gartenfreunde an manchen Stellen im Beet schon die roten, rotschwarzen oder weißen Blüten der Lenzrose. Die Pflanze gedeiht am besten im Halbschatten und braucht einen humusreichen Boden. Dann haben Gärtnerinnen und Gärtner über Jahrzehnte hinweg etwas von der blühenden Staude. *merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Rubriklistenbild: © imago images / Manfred Ruckszio

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