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Sprache der Blumen: Diese Sträuße lassen die Herzen höher schlagen

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Von: Anna Katharina Küsters

Rosen sind wohl die bekanntesten Liebesblumen. Doch es gibt noch weitere Vertreter, die romantisch veranlagten Gartenfreunden Freude bereiten.

München – Blumen sind das Geschenk schlechthin am Valentinstag. Gartenfreunde sollten aber nicht einfach in die Gärtnereien stürmen und die Blumen nach dem Aussehen wählen. Denn wenn sich die Beschenkten in der Sprache der Blumen auskennen, kann das schnell zu Verwirrung und Misskommunikation führen.

Sprache der Blumen: So drücken Sie mit den Pflanzen am Valentinstag das Richtige aus

In Zeiten von Corona und an einem Sonntag ist es zwar etwas schwerer, an geeignete Blumengeschenke zu kommen, doch zum Valentinstag können Gartenfreunde in Bayern über Click&Collect Blumen vorbestellen und dann beim Gärtner ihres Vertrauens abholen*. Bei der Bestellung sollten Gartenfans aber nicht nur nach dem eigenen Geschmack auswählen, denn jede Blume sagt etwas anderes aus.

Die Geschichte der Blumensprache geht schon viele Jahrhunderte zurück. Denn sogar ägyptische Hieroglyphen haben zum Teil die Form von verschiedenen Blumen übernommen, um damit etwas auszudrücken. Besonders bekannt wurde die Sprache der Blume aufgrund einer Briefkorrespondenz der britischen Schriftstellerin Mary Wortley Montagu (73, † 1762). Sie entdeckte, dass es in Istanbul eine Blumensprache gab, die jeder Blume eine feste Bedeutung zuschrieb. Daraus entwickelte sich in Europa ein Blumentrend, denn damals konnten Liebende sich ihre Zuneigungen aus gesellschaftlicher Etikette nicht offen mitteilen. Sie begannen, Blumen dafür zu nutzen. Im Laufe der Jahrzehnte änderten sich die Bedeutungen der einzelnen Blumen dann naturgemäß ein wenig.

Sprache der Blumen: Mit dieser Aufschlüsselung geht nichts mehr schief

So übermitteln laut dem Bayerischen Rundfunk folgende Blumen sehr konkrete Botschaften an die Beschenkten:

Zu sehen ist eine rote Gerberablüte.
Gerbera zeigen dem Partner, dass er das Leben schöner macht (Symbolbild). © IMAGO / agefotostock

Es zeigt sich also, dass die unterschiedlichen Färbungen der Blütenblätter entscheidend sind im Hinblick auf ihre Bedeutung. In früheren Zeiten spielten neben der Blumenart aber auch noch andere Aspekte eine wichtige Rolle. So war die Mischung in einem Blumenstrauß wichtig, die Anordnung der Blumen, die jeweilige Anzahl der einzelnen Blumen, aber auch die Haltung beim Überreichen des Straußes. Zeigten die Blumen beim Überreichen nach unten, veränderte sich die Bedeutung ins Gegenteil.

Zu sehen ist eine violette Blüte der Akelei.
Akelei sieht zwar schön aus, vermittelt dem Beschenkten aber, dass er ein Schwächling ist (Symbolbild). © IMAGO / Westend61

Heutzutage sind die Sitten bezüglich des Blumenstraußes zum Valentinstag zum Glück nicht mehr so streng, und selbst wer die falschen Blumen wählt, erntet sicherlich selten Missgunst vom Gegenüber. Wem ein Strauß jedoch zu heikel ist, der kann es auch mit selbst gebastelten Geschenken aus Gartenmaterial probieren. Bei ihnen ist die Bedeutung auch immer klar. *merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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