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Spargelabsatz bricht ein: Ist der hohe Preis daran Schuld?

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Von: Joana Lück

Mit Freude wurde die Spargelsaison erwartet, doch nun finden die Stangen nur wenig Absatz. Der Ukrainekrieg und die Inflation sind ein Grund.

Hamburg – Seit einigen Wochen gibt es den ersten frischen Spargel auf dem Wochenmarkt sowie in den Supermärkten zu kaufen. Doch die grünen und weißen Stangen finden bislang nicht den erhofften Absatz. Die hohen Kilopreise sind einer der Hauptgründe, aber auch generell die sinkende Kaufkraft.

Spargelabsatz bricht ein: Ist der hohe Preis daran Schuld?

Weißer Spargel in blauen Kisten.
Der Spargelverkauf läuft in diesem Jahr eher schleppend. (Symbolbild) © Harald Biebel/Imago

Spargel ist gesund, lecker und verkörpert den Frühling wie kein anderes Gemüse. Ob zusammen mit Sauce hollandaise, Salzkartoffeln und Schinken, im Salat oder einfach so vom Grill – das Gemüse aus der Familie der Spargelgewächse wird jedes Jahr erwartet wie kaum ein anderes. Wer Spargel selbst anbaut, der weiß, dass das Gewächs erst ab dem zweiten Jahr geerntet werden kann. Für Ungeduldige bietet sich daher der Kauf der Stangen an. Doch bei einem Blick auf die Preistafel bleibt so manchen Spargelfans der Atem weg: Mit einem Preis zwischen zehn und 13 Euro pro Kilo, je nach Herkunftsort, gehen die Stangen fast schon als Delikatesse durch.

Laut dem Norddeutschen Rundfunk („NDR“) kaufen Spargel-Liebhaber in diesem Jahr zurückhaltender, da der Ukraine-Krieg Preise für Energie und Lebensmittel rasant hat ansteigen lassen. Das wiederum mache sich auch beim Kauf des eher teuren Gemüses bemerkbar, so der NDR. Wer Sauce hollandaise oder Butter zu den Stangen serviert, der weiß auch, dass Butter immer teurer wird. Tatsächlich liegen die diesjährigen Spargelpreise in einigen Regionen sogar unter dem Durchschnitt der letzten Jahre. Spargelfans sollten nicht mehr zu lange mit dem Kauf warten, denn die Saison endet schon am 24. Juni, dem Johannistag.

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