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Sonnenhut: Diese Pflanze bringt auch im Oktober noch Farbe in den Garten

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Von: Anna Katharina Küsters

Der Name ist beim Sonnenhut Programm. Die Pflanze überzeugt auch weit in den Herbst hinein noch mit sonnengelben Blütenblättern. Sonnenhüte der Gattung Echinacea dienen dabei noch als Buffet für Bienen.

Berlin – Ein Garten muss im Herbst nicht grau und langweilig sein. Mit den richtigen Pflanzen erstrahlen die Beete auch im letzten Drittel des Jahres in prächtigen Farben. Zu den Wunderwaffen im Herbst gehört unter anderem der Sonnenhut. Bei der Wahl der Beetpartner der Sonnenhüte müssen Gärtnerinnen und Gärtner jedoch aufpassen, denn die Stauden sind wählerisch.

Sonnenhut: Kein Kopfschmuck, sondern Beetschmuck

Wer bei seiner Gartenplanung Sorten des Sonnenhuts mit einplant, sollte eine wichtige Sache wissen. Den Namen Sonnenhut tragen Arten von zwei unterschiedlichen Gattungen. So gibt es laut dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) Sonnenhüte der Gattung Rudbeckia und Sonnenhüte der Gattung Echinacea. Äußerlich lassen sich die beiden Gattungen aber gut unterscheiden. Bei Sonnenhüten der Gattung Echinacea ist das Innere der Blüte stachelig, bei Sonnenhüten der Gattung Rudbeckia eher weich und glatt.

Viele Arten der Sonnenhüte stammen ursprünglich aus Nordamerika. Sie gehören zur Familie der Korbblütler und Gartenfreunde zehren mit der richtigen Pflege über zehn Jahre von den Pflanzen. Die Ansprüche an den Boden sind je nach Gattung unterschiedlich. Sonnenhüte der Gattung Echinacae bevorzugen beispielsweise meist kalkhaltigen, nährstoffarmen, aber auch durchlässigen Boden. Bei der Gattung Rudbeckia hingegen muss immer ein humusreicher und feuchter Boden vorhanden sein. Beiden gemein ist, dass sie Sonne lieben.

Sonnenhut: Diese Sorten im Frühjahr säen, damit sie im Herbst blühen

Damit im Herbst ein Blütenmeer aus gelben, roten und orangen Sonnenhüten im Beet entsteht, müssen Gartenfreunde im Frühjahr die richtigen Sorten aussäen. Dazu gehören bei der Gattung Rudbeckia zum Beispiel:

Bei der Gattung Echinacea müssen Gartenfreunde Samen folgender Sonnenhut-Sorten im Frühjahr aussäen:

Sonnenhut: Die richtige Partnerwahl und Pflege beim Sonnenhut

Sonnenhüte der Gattung Echinacea sind laut dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) zwar grundsätzlich robust und anspruchslos. Bei der Wahl der Beetpartner sollten Gartenfreunde jedoch aufpassen. Denn die Pflanzen lassen sich bei zu dominanten Nachbarn gerne verdrängen. So empfiehlt der MDR, Ziergräser wie das Reitgras Calamagrostis oder das Lampenputzergras neben die Sonnenhüte zu pflanzen. Daneben passen aber auch Sonnenbraut, Königskerze, Schafsgarbe oder Astern-Sorten. Wer die verschiedenen Pflanzen geschickt kombiniert, zaubert sich ein für den Herbst eine Farbenmischung aus Gelb, Rot und Orange. (Astern: Herbstastern bringen bunten Kick ins graue Herbstbeet)

Gartenfans sollten die Stauden alle drei bis vier Jahre teilen. Damit vermehren sie die Pflanze nicht nur, sondern machen sie auch widerstandsfähiger gegen Krankheiten und Schädlinge. Ein Mal im Jahr tut es dem Sonnenhut gut, wenn er mit Kompost aus dem Garten gedüngt wird. Nach dem Winter lohnt es auch, verblühte Stängel abzuschneiden. So fördern Gärtnerinnen und Gärtner den Blütenwuchs und verlängern die Blütezeit der Pflanzen.

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