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Gartenzäune – Ideen aus Metall und Holz: So finden Sie den perfekten Gartenzaun für sich

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Von: Franziska Irrgeher

Socken wurden auf einen Gartenzaun gesteckt.

Dass der Gartenzaun nicht nur als Begrenzung für das Grundstück dienen kann, sieht man an dieser kreativen Idee. © Thomas Warnack/dpa

Gartenzäune schützen Hausbesitzer vor den neugierigen Blicken der Nachbarn und Fußgängern, mit der richtigen Gestaltung werten sie das Grundstück auch optisch auf.

Frankfurt am Main – Gartenzäune ermöglichen es Hausbesitzern, sich ihre ganz private Wohlfühloase fernab von neugierigen Blicken zu verwirklichen. Von natürlichen Materialien wie Holz und einem Back-to-nature-Gefühl bis hin zu bunten Sichtschutzzäunen aus Kunststoff sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Wer nicht viel dafür ausgeben kann, der kann sich mit ein wenig handwerklichem Geschick seine ganz eigenen Ideen verwirklichen.

Gartenzäune und die allgemeinen Informationen dazu

Das Aufstellen von Gartenzäunen kann verschiedene Gründe haben und muss nicht automatisch eine Aversion gegen die Nachbarn bedeuten. Bei der großen Auswahl in den Baumärkten sind auch viele dekorative Zaunelemente vorhanden, mit denen sich der Garten verschönern lässt. Weiterhin zeigt ein Zaun an, bis wohin genau das Grundstück geht, was hilfreich für geplante Bauprojekte oder das Pflanzen von Blumen sein kann. Die Gesamtkosten sind pauschal nicht zu bestimmen, da die Anzahl der Elemente und das Material ausschlaggebend sind.

Doch es muss nicht immer ein gekaufter Gartenzaun sein. Selbst Sichtschutzzäune, die den gesamten Garten umfassen sollen, lassen sich selber bauen. Wer handwerklich geschickt ist, der kann insbesondere bei großen Gärten einiges an Kosten sparen. Auf diese Weise lassen sich auch zueinander passende Gartenzäune und Tore kreieren. Das bedarf aber einiger Vorbereitungen und auch beim Bauen des Zaunes sollte einiges beachtet werden, T-Online hat auf der Website dazu wichtige Punkte zusammengefasst, online gibt es aber auch viele weitere Anleitungen und Tipps.

Gartenzäune und ihre verschiedenen Materialien und geschätzte Kosten

Gartenzäune gibt es in beinahe allen Formen und Farben. Im Laufe der Zeit haben sich auch Modelle jenseits von Holz entwickelt. Zu den am häufigsten verwendeten Arten gehören:

Während durchgängige Platten dem Sichtschutz dienen, bestehen kleine Gartenzäune, wie sie meist in Vorgärten zu sehen sind, aus mehreren Latten. Diese Zäune sind gefragt:

Gartenzäune aus Holz sind der Klassiker und Dauerbrenner

Gartenzäune als Holz sind immer noch am beliebtesten. Solche Gartenzäune überleben bei guter Pflege viele Jahre. Im Unterschied zu anderen Materialien arbeitet Holz, verändert sich durch die Wetterumschwünge und kann Risse bekommen. Deshalb sollte regelmäßig eine Schutzschicht auf die Holzlatten aufgetragen werden. Dabei können Hausbesitzer sich in der Farbgestaltung bei den Lacken frei entfalten.

Geübte Hobbyhandwerker können auch Gartenzäune selber bauen. So lassen sich bei den Gartenzäunen Ideen genauso umsetzen, wie die Gartenfans sich das wünschen. Oftmals wird Holz als Material verwendet, da seine Bearbeitung nicht allzu kompliziert ist und dennoch ein stimmiges Gesamtbild entsteht. Um einen Gartenzaun aus Holz aufzustellen, werden zunächst lange Holzpflöcke tief in die Erde getrieben, ein Gerüst aus Querstreben dazwischen gestellt und die Holzpaneele auf diese mit Nägeln und Hammer befestigt.

Wer viele Zaunelemente benötigt, aber knapp bei Kasse ist, der sollte auf lokale Anzeigen achten. Es kommt immer mal wieder vor, dass Hausbesitzer umziehen und ihre teuren Gartenzäune gebraucht weitergeben, wenn sie selbst keine Verwendung dafür haben. Der Abbau und erneute Aufbau stellt bei massiven Holzzäunen kein Problem dar.

Gartenzäune aus Aluminium sind robust und halten viele Jahre

Neben den stabilen Holzzäunen sind Modelle aus Metall auch sehr robust und halten viele Naturgewalten aus. Jedoch lässt sich eine ganze Schutzwand aus Metall wegen der Kosten eher weniger bauen. Am weitesten verbreitet sind die sogenannten Doppelstabmattenzäune. Auf zwei horizontalen Außenstäben befinden sich vertikale Stäbe, die in bestimmten Abständen angeordnet sind und so ein Gitter erzeugen.

Ein hohes Zaunelement komplett aus Metall wäre viel zu teuer und schwer. Deshalb bieten Hersteller sogenannte ACP, Aluminium Composite Panels, an. Diese bestehen aus einer Wertstoffkomposition mit Aluminium, sind leicht und in vielen Farben und Formen erhältlich. Auf diese Weise lässt sich ein Gartenzaun aus ACP konstruieren, dessen Höhe bei jedem Element variiert werden kann. Trotz der geringen Dicke des Materials ist der Gartenzaun aus Aluminium sehr stabil und Witterungsbeständig.

Gartenzäune aus Kunststoff und Glas werden beliebter

Eine Mischform aus Holz und Kunststoff sind Gartenzäune aus WPC, Wool Plastic Composite. Die Hersteller geben Holzmehl zum Kunststoff dazu. Wer Kinder hat, der sollte über WPC für Gartenzäune nachdenken, da dieses nicht splittern kann und somit das Verletzungsrisiko minimiert. Für kreative Köpfe ist der Sichtschutz aus Kunststoff ideal. Er ist in unzähligen Farben verfügbar, die nach Belieben miteinander kombiniert werden können und diese Gartenzäune modern machen. Er ist entgegen seines Rufs als billiges Material sehr robust und hat mitunter die höchste Lebensdauer. Kunststoff setzt weder Rost an, noch reißt das Material wie Holz nach einer Weile.

Neben den gängigen Materialien ist aber auch ein Gartenzaun aus Glas möglich, der einen echten Hingucker im Garten darstellt. In der Regel handelt es sich um Elemente aus milchigem Glas, die sich zwischen zwei Pfosten montieren lassen und einen edlen Schmuckzaun ergeben. Diese Zaunart schattet kaum Licht ab und ist zur reinen Abgrenzung des Grundstücks auch in transparenter Ausführung erhältlich.

Gartenzäune mit hohem Sichtschutz in verschiedenen Ausführungen

Mit einem Sichtschutzzaun sind Unterteilungen des Gartens in unterschiedliche Bereiche möglich. Die Terrasse lässt sich so gezielt vom Rasen trennen und ein Kräutergarten von dem Spielbereich der Kinder. Nicht immer sind Gartenzäune dabei ein Sichtschutz auf Dauer. Wer keinen ganzjährigen Schutz im Garten möchte, für den sind Metallstangen interessant, an denen sich mithilfe von Draht ein Sichtschutznetz anbringen lässt. Dieses kann nach Belieben wieder entfernt werden.

Beim Wunsch nach Gartenzäunen als expliziten Sichtschutz muss zunächst das passende Material gefunden werden. Wer in einer stürmischen Region lebt, der sollte auf massive Sichtschutzelemente aus Holz oder einen WPC Sichtschutzzaun setzen. Generell sind Sichtschutzzäune in unterschiedlichen Höhen erhältlich, sodass bei einer starken Sonneneinstrahlung und dem Wunsch nach mehr Schatten auch eine sehr hohe Variante zum Einsatz kommen kann.

Gartenzäune richtig planen mit diesen Tipps

Bevor Gartenfans mit der Anschaffung oder dem Bau eines Gartenzauns beginnen, sollten sie zunächst die genauen Maße ermitteln. Nur dann kann auch der richtigen Zaun oder ausreichend Baumaterial besorgt werden. Außerdem spielt die jeweilige Region und das dort vorherrschende Wetter eine wichtige Rolle. Wichtig zu beachten ist ebenso die Sonneneinstrahlung. Bei einem Garten mit hohen Zaunwänden kann ein erhöhter Schattenbereich die Folge sein.

Ein stabiler und entsprechend hoher Gartenzaun ist insbesondere mit Kindern wichtig, da sonst Gegenstände wie Bälle oder Spielzeug schnell beim Nachbarn landen. Bei einer vollständigen Umrundung des Gartens mit einem Zaun ist es wichtig, bei der Planung auf Tore zu achten.

Gartenzäune sind von der jeweiligen Gartenform abhängig

Bei der Wahl der Art der Gartenzäune sollte vor allem die Gartenform im Fokus stehen. In einem Garten mit Abhang oder einer unebenen Fläche kann der Hausbesitzer keinen durchgängigen Zaun auf einer Höhe verwenden. Dort ist es sinnvoll, sich für Zaunelemente zu entscheiden, die die gleiche Höhe aufweisen und in den entsprechenden Abstufungen nach unten hin wie Stufen aufgebaut werden.

Bei kleinen Gärten sollte keine durchgängige Wand aus Schutzzaunelementen zum Einsatz kommen. Diese sorgt dafür, dass der Garten noch kleiner wirkt und bei Sonnenhungrigen wenig Naturfeeling aufkommt. An wichtigen Stellen kann ein Sichtschutzelement aufgebaut werden und der Rest lässt sich mit niedrigeren Zaunelementen der möglichst gleichen Art ergänzen.

Bei großen Gärten hingegen sind Zäune mit einer zu geringen Höhe nicht sinnvoll, da sie keinen wirklichen Nutzen bringen. Hier lohnt sich eine komplette Umrundung mit hohen Sichtschutzzäunen, da genug Natur im Garten vorhanden ist und der Hausbesitzer diesbezüglich keine Einbußen hat.

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