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Die richtige Ernte-Methode fördert das buschige Thymian-Wachstum

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Von: Ines Alms

Ob im Beet oder im Topf – soll der Thymianstrauch die ganze Saison eine reiche Ernte bescheren, spielen Erntezeitpunkt und die richtige Methode eine wichtige Rolle.

Wenn man Thymian ernten möchte, macht es keinen Unterschied, ob man ihn als Gewürz für das nächste Essen verwenden will oder ob man das Kraut haltbar machen bzw. trocknen möchte. Wichtig ist, dass man überhaupt regelmäßig die Schere ansetzt. Die richtige Erntemethode sorgt dabei dafür, dass der Thymian im Laufe der Saison buschig wächst und nicht zu stark verholzt.

Regelmäßiger Thymian-Rückschnitt erhöht die Ernte

Person erntet Thymian mit Schere
Wenn man Thymian erntet, darf man nicht zu weit in das Holz schneiden. © Zoonar/Imago

Den Thymian einfach vor sich hinwachsen zu lassen, ist keine gute Idee. Denn als mehrjähriger Halbstrauch wird das dazu führen, dass die grünen Triebe verholzen. Da am Holz nur wenige und kleinere Blättchen sitzen, sollte der Thymian mit einem regelmäßigen Ernte-Schnitt gepflegt werden.

Gleich im Frühjahr, wenn keine Nachtfröste mehr drohen, kann man an einem trockenen Tag beherzt zur Schere (scharf und sauber) greifen und den kompletten Thymian um zwei Drittel einkürzen. Vermeiden Sie jedoch den Schnitt bis in das Holz, da das Kraut sonst kaum noch austreibt. Die große Menge an Thymianzweigen lässt sich nun trocknen, als Tee verwenden oder in Rezepten verwerten, beispielsweise in einer mediterranen Brotschnecke.

Der beste Erntezeitpunkt für die Thymianernte ist vom späten Vormittag bis mittags, da dann der Gehalt an ätherischen Ölen in den Blättern am höchsten ist. Insbesondere wenn Sie eine größere Ernte planen, sollten Sie dies aus dem gleichen Grund unmittelbar vor der Blüte tun. Die Blütezeit variiert von Sorte zu Sorte, liegt aber meist von Mai bis zum Sommerbeginn.

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Ernte über den Sommer und letzte Jahresernte

Im Laufe der Saison setzt man die Schere zu jedem beliebigen Zeitpunkt oberhalb einer Blattachse an, sodass sich der Strauch wieder verzweigen kann und dadurch buschiger wächst. Auch hier gilt: Nicht nur einzelne Blättchen ernten, nur bis zum Holz schneiden und genügend Triebknospen am Strauch lassen. Wenn vorhanden, erntet man am besten die Zweige mit blühenden Triebspitzen.

Im Spätsommer sollte man dann die Ernte langsam einstellen und nur sparsam etwas abschneiden, damit die winterharte Pflanze für die kalte Jahreszeit noch Reserven hat. Ein Schnitt im Herbst kann zu Frostschäden führen.

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