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Rosen: Alle wichtigen Krankheiten und Schädlinge der Gartenpflanze

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Von: Franziska Irrgeher

Rosen gehören zu den beliebtesten Blumen in der Gartengestaltung. Doch auch Rosen können Krankheiten haben oder Schädlingen zum Opfer fallen. Das sind die häufigsten.

München – Rosen verzaubern mit ihren Blüten und oft auch mit dem Duft. Ob rot, weiß, orange oder sogar blau – Rosen gehören zu den edelsten und teils teuersten Pflanzen. Nicht nur im Blumenladen. Züchtungen haben wir es zwar zu verdanken, dass die Pflanzen immer resistenter gegen Krankheiten werden, doch ganz gebannt ist die Gefahr nicht.

Rosen: Schädlinge und Krankheiten der beliebten Pflanze

Edelrosen, Moosrosen, Wildrosen und mehr zieren unzählige Parks und Gärten. Wo Naturgärtner auf ungefüllte Blüten setzen, die Insekten Nahrung bieten, sind in Ziergärten eher gefüllte Sorten mit großen, prächtigen Blüten gefragt. Doch auch die schönste Rose sieht nur toll aus, wenn sie gesund ist. Rosen haben wie viele andere Pflanzen spezielle Krankheiten und Schädlinge, die die Pflanze bevorzugt befallen.

Zu Beginn ein vermeintlicher Schädling, der keiner ist: Der Rosenkäfer (Cetonia aurata) frisst in der Tat gerne an Rosen und deren Blüten, jedoch meist Pollen und Nektar. Selbst wenn die Tiere mal geringen Schaden verursachen sollten, stehen sie in Deutschland unter Schutz. Neben Rosen mag der hübsche, glänzende Käfer auch Schneeball, Holunder und einige weitere Pflanzen. Anstatt sich über diesen „Schädling“ zu ärgern, sollten Sie sich freuen. Der Goldglänzende Rosenkäfer war im Jahr 2000 übrigens Insekt des Jahres, denn er bestäubt nebenbei auch Blüten und wirkt als Humusbildner mit.

Rosen: Die bekanntesten Schädlinge und Krankheiten

Demgegenüber gibt es aber auch tatsächliche Schädlinge an Rosen, die Schaden anrichten und die Blüten ruinieren können.

Das sind die gängigsten Rosenschädlinge und Krankheiten:

Bei allen Bekämpfungsmaßnahme sollten Sie zwischen Schaden und Nutzen abwägen. Wer einen Naturgarten mit Totholzhaufen und Unterschlupf für Nützlinge hat, wird nur selten zu chemischen Mitteln greifen müssen. Teure Edelrosen dagegen sind dank oft gefüllter Blüten für Insekten meist uninteressant und können daher auch gespritzt werden.

Sofern Sie weder Hagebutten noch Rosenblüten verarbeiten und essen wollen, besteht auch für den Anwender keine Gefahr. Die Mittel sollten dennoch ungefährlich für Nützlinge wie Bienen sein und dürfen meist nicht ins Grundwasser gelangen. Nützlinge, die es auch zu kaufen gibt, sind oft die bessere und schnellere Bekämpfungsmethode.

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