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Verregneter Mai: Ideale Bedingungen für Umwelt und Gesundheit

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Von: Eva Goldschald

Statt Bikini und Sonnencreme brauchen wir in diesem Mai Regenschirm und Winterjacke. Das hat aber auch etwas Gutes für die Gesundheit und die Umwelt.

München – Groß war die Vorfreude vieler, nach dem langen Lockdown endlich wieder bei Sonnenschein im Biergarten zu sitzen. Da hat allerdings noch niemand an Regentage und frostige Temperaturen gedacht. Der Mai war kühler als erwartet und hat damit so manchem die gute Laune verdorben. Das Wetter hat aber auch Vorteile.

Verregneter Mai: Bauernregeln versprechen viel Positives

„Mairegen auf die Saaten, dann regnet es Dukaten“ oder „ Ein kühler Mai wird hoch geacht‘, hat stets ein gutes Jahr gebracht“ – glaubt man alten Bauernweisheiten wie diesen, sollten wir uns über das Wetter im Mai nicht beschweren. Das dürfte allerdings die vielen, die sich auf Sonne und heiße Temperaturen gefreut hatten, herzlich wenig interessieren. Doch auch der Deutsche Wetterdienst sagt, Regen im Mai tut vor allem Natur gut, wenn sie vor einem warmen Sommer steht. Die Wiesen und Felder blühen und die Erde kann Feuchtigkeit speichern. Es gibt also gute Gründe, sich nicht über das nasse, kühle Wetter* zu beschweren.

Verregneter Mai: Balsam für Körper und Geist

Schlechte Laune bei Regenwetter ist nichts Ungewöhnliches. Man bewegt sich weniger, ruht sich mehr aus und bleibt eher in der Wohnung, als sich nach draußen zu wagen. Dabei wird gerade bei durchwachsenem Wetter der Blutkreislauf angeregt. Verbunden mit einer leichten Wind gibt uns das Wetter neue Energie. Vorausgesetzt wir gehen auch raus. Die idealen Temperaturen bewegen sich zwischen 18 und 26 Grad Celsius. Dann ist man am aktivsten. Es ist nicht zu heiß aber auch nicht zu kalt. Zugegeben, in diesem Monat fielen die Temperaturen meistens unter 18 Grad Celsius. Aber auch das sollte unsere Laune nicht trüben.

Verregneter Mai: Vorteil im Kampf gegen die Pandemie

Je heißer es wird, desto belastender ist es für das Immunsystem und desto mehr Menschen sterben durch Hitze. Wäre es also so heiß wie im Jahr 2018, würde das Immunsystem nicht nur durch die Pandemie, sondern auch die hohen Temperaturen sehr beansprucht werden. Zudem lüften wir weniger, wenn es heißer ist. So schützen wir uns vor der Hitze. Lüften ist allerdings gerade in diesen Zeiten essentiell.

Verregneter Mai: Das Beste draus machen

Anstatt den Kopf in den Sand zu stecken, solle man sich über das Wetter freuen. Das rät zumindest Professor Andreas Matzarakis, Biometeorologe vom Deutschen Wetterdienst in einem Gespräch mit dem Bayerischen Rundfunk. Man solle die Zeit nutzen, um sein Immunsystem zu stärken. Und das geht zum Beispiel so:

Regen ist übrigens nicht immer ein Grund dafür, nicht rauszugehen. Gerade einige Gartenarbeiten lassen sich einfacher und auch weniger schweißtreibend bei schlechtem Wetter erledigen.

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