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Plastikfreies Gärtnern: Durch diese Dinge können Sie Kunststoff ersetzen

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Von: Franziska Irrgeher

Plastik ist im Garten allgegenwärtig, auch wenn es meist nicht auffällt. Töpfe, Gartenwerkzeug und mehr sind oft aus Kunststoff. Doch Gärtnern geht auch plastikfreier.

Hamburg – Der Sommer ist die Zeit der Gartenarbeit, viele Stunden verbringen wir dann draußen mit Pflege, Aussaat und Ernte. Immer dabei: Plastik. Darüber denken nur wenige nach, denn oftmals bemerken Gartenfans den Kunststoff gar nicht mehr. Doch es geht durchaus auch anders, plastikfreies Gärtnern (zumindest weitgehend) ist nicht so schwer.

Plastikfreies Gärtnern: Durch diese Dinge können Sie Kunststoff ersetzen

Nachhaltigkeit wird inzwischen immer wichtiger. So kann beispielsweise in der Küche eine Menge Plastik eingespart werden, diverse Reinigungsmittel sind schnell selbst gemacht. Unverpackt-Läden ermöglichen auch den Kunststoff-freien Einkauf. An den Garten denken beim Plastik-Sparen aber die wenigsten, das Material ist so gebräuchlich, dass es nicht sonderlich auffällt.

Zu sehen sind mittig rosa blühende Blumen in einem gepunkteten Keramiktopf, davor eine Eisenschere, links ein Topf mit ausgekippter Erde und einer Pflanze. Rechts weiter hinten ein blaues Deko-Huhn aus Keramik und eine bepflanzte Zinkwanne. (Symbolbild)
Gärtnern ohne Plastik ist nicht schwer (Symbolbild). © terra/Panthermedia/Imago

Wer einmal aufmerksam durch den Garten oder Schuppen läuft, dem begegnen Plastik-Anzuchttöpfe, Wannen, Kübel, Gießkannen, Rankhilfen, die Griffe von manchem Werkzeug, Rasenmäher und vieles mehr. Hinzu kommen beschichtete Saatgut-Tütchen. Einiges davon ist aus hygienischen Gründen entstanden, denn gerade Saatgut sollte keinesfalls schimmeln, bis es verkauft wird. Anzuchttöpfe aus Plastik sind billig in der Produktion, doch vieles lässt sich tatsächlich ersetzen. Ganz einfach und mit Dingen, die nicht alle neu gekauft werden müssen.

So ersetzen Sie Plastik im Garten:

Damit lässt sich Plastik recht einfach aus dem Garten verbannen. Einmal angeschafft, halten Kisten und Werkzeuge in der Regel ewig. Dank Upcycling muss außerdem nichts weggeworfen werden. Sogar alte Autoreifen finden neue Verwendung als Blumentopf*.

Bei Erde und Rindenmulch sollten Gartenfans aber vorsichtig sein. Torffreie Erde ist definitiv die bessere Wahl und Rindenmulch sollte hochwertig sein. Wer noch alte Plastiktöpfe hat, sollte diese keineswegs wegwerfen, sondern beispielsweise für die Anzucht nutzen oder bepflanzt in Kübel stellen. Und wer auf normale Rasenmäher verzichten möchte, kann auch Spindelmäher nutzen. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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