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Pflanzzeit im Herbst: Viele Gehölze dürfen nun in die Erde

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Von: Franziska Irrgeher

Der Herbst eignet sich perfekt zum Pflanzen vieler Gehölze. Auch Blumenzwiebeln kommen nun in die Erde. So wurzelt alles vor dem Winter gut an.

München – Der Herbst hält im September Einzug in den Garten, doch das bedeutet keineswegs, dass nun alles abstirbt und trist und grau wird. Ganz im Gegenteil: Der Herbst ist für einige Pflanzen die ideale Pflanzzeit. So haben sie genügend Zeit, vor dem Winter gut anzuwurzeln und blühen bestenfalls schon im nächsten Jahr.

Pflanzzeit im Herbst: Diese Gehölze dürfen nun in die Erde

Der Herbst ist vor allem die Zeit der Blumenzwiebeln, die Knollen dürfen ab etwa September in die Erde, entweder verteilt im Garten oder mit der Lasagne-Methode in einem Pflanzgefäß geschichtet. So blühen zeitig im nächsten Jahr dann Schneeglöckchen, Krokusse und später beispielsweise Narzissen und Tulpen oder Hyazinthen.

Doch das ist noch längst nicht alles. Neben dem Frühling ist der Herbst perfekt, um neue Pflanzen in den Garten zu setzen, auch solche, die lange Jahre dort bleiben sollen. Gehölze und Stauden dürfen im Herbst in die Erde. Frostempfindliche Pflanzen sollte man laut dem Bayerischen Rundfunk (BR) dagegen lieber im Frühjahr pflanzen. Gepflanzt wird im Herbst laut BR zwischen September und Anfang Dezember bei nicht zu nassem und vor allem frostfreiem Boden. Ausnahmen seien Lorbeerkirsche, Rotbuche und Hainbuche, die im Frühjahr gepflanzt werden.

Zu sehen ist eine ältere Frau mit grauen, zusammengebundenen Haaren, rotem Oberteil und grauer Hose sowie Handschuhen, die in einem Beet im Vordergrund einen Busch einpflanzt (Symbolbild).
Auch im Herbst können noch viele Pflanzen in die Erde gesetzt werden (Symbolbild). © Alexander Rochau/Imago

Pflanzzeit im Herbst: Was nun gepflanzt werden kann

Im Herbst ist vor allem für viele Gehölze die Pflanzzeit gekommen, doch auch Pfingstrosen dürfen nun beispielsweise ins Beet. Wer Pfingstrosen ab dem Spätsommer pflanzt, der kann mit etwas Glück schon im folgenden Jahr die Blüte bewundern. Im Herbst beginnt laut dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) langsam die Ruhezeit der Pflanzen, aber die Wurzeln wachsen bei warmem Gartenboden weiter. Damit hat die Pflanze genügend Zeit, bis zum ersten Frost anzuwachsen.

Im Herbst ist laut NDR beispielweise Pflanzzeit für folgende Gehölze:

Zudem empfiehlt der BR, immergrüne Laubgehölze bereits im oder vor dem September zu pflanzen, ebenso frostempfindliche Nadelgehölze.

Wichtig ist in jedem Fall gut gelockerter Boden, der unkrautfrei ist. So hat die Pflanze anfangs keine Konkurrenz und kann die Wurzeln leicht ausbreiten. Auch wurzelnackte Rosen gibt es beispielsweise im Herbst wieder zu kaufen. Bestenfalls ist das Pflanzloch immer doppelt so groß wie der Wurzelballen, Kompost kann zusätzlich je nach Bedarf der Pflanze unterstützen. Angießen nicht vergessen!

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