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Perseiden 2021: Wann Sie die Laurentiustränen als Sternschnuppen sehen können

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Von: Franziska Irrgeher

Die Perseiden sind Sternschnuppen, die ab Juli beobachtet werden können. Ihren Höhepunkt haben die sogenannten Laurentiustränen im August.

Köln – Das Jahr 2021 hat bislang schon einige spannende Himmelsereignisse geboten. Gerade im Sommer bietet sich das Beobachten von Sternen oder vom Mond an, denn dann sind die Abende meist angenehm kühl, oft wolkenlos und die Beobachtungen können gut mit einem Grillabend oder einem entspannten Picknick im Garten kombiniert werden.

Perseiden im Juli: Wann Sie die Laurentiustränen als Sternschnuppen sehen können

Dieses Jahr gab es schon einige tolle Ereignisse. Zuerst der Pink Moon im April, dann der Super-Vollmond im Mai, die ringförmige Sonnenfinsternis und im Juli der Neumond. Fans von Mondkalendern richten ihre Gartenarbeit meist nach günstigen Mondphasen, das funktioniert auch mit anderen Lebensbereichen. Und dann gibt es da noch die andere Facette der Himmelsbeobachtung: Sterne. Beziehungsweise in diesem Fall Sternschnuppen, die jedes Jahr wieder zu beobachten sind und das meist massenhaft mit bloßem Auge.

Im Juli ist die Zeit der Perseiden gekommen. Grund genug also, sich einen Klappstuhl oder eine Picknickdecke zu schnappen und nachts in den Garten zu setzen.

Perseiden im Juli: Wann und wo die Sternschnuppen zu sehen sind

Die Sternschnuppen beginnen schon ab Mitte Juli. Ab dem 12. Juli geht es mit den Juli-Aquariiden (oder Delta-Aquariiden) los, die ihren Höhepunkt am 30. Juli haben. Je Stunde können dann mit etwas Glück 20 Meteore sichtbar sein, so wetter.de. Der Name stamme vom Sternbild Wassermann.

Mehr Glück dürften Fans der Himmelsbeobachtung aber mit den Perseiden haben, hierbei sind in guten Jahren über 100 Sternschnuppen pro Stunde drin. Los geht es mit den Perseiden am 17. Juli und das Spektakel dauert bis zum 24. August, wobei der Höhepunkt etwa 12 Tage vor dem Ende der Perseiden am 12. August liegt.

Die Perseiden sind ein jährlich wiederkehrender Meteorstrom. Als Radiant, also als Ursprung oder Richtung, aus der sie kommen, wird das Sternbild Perseus angegeben. Daher auch der Name Perseiden. Berichte über die Perseiden gab es übrigens schon einige Jahre nach Christus aus Asien.

Sie werden aber auch Laurentiustränen genannt. Der Name kommt vom römischen Märtyrer Laurentius, dessen Gedenktag am 10. August ist, rund um den Höhepunkt der Sternschnuppen. Laurentius ist übrigens auch Schutzpatron von allem, was mit offenem Feuer zu tun hat. Hobbyköche und Fans vom Grillen können also die Sternschnuppen-Nächte gut nutzen, um ihr Können unter Beweis zu stellen. Nur anbrennen sollte dann nichts.

Die Perseiden in Kürze:

Um viele Sternschnuppen zu sehen, sollte der Himmel morgens noch nicht hell sein, bestenfalls wolkenlos, und es kommt auch stark darauf an, wo Sie sich befinden. Eine Anhöhe etwas außerhalb von Dorf oder Stadt wäre ideal, sofern dort kein künstliches Licht ist. Mit etwas Glück entdecken Sie bis Ende August Sternschnuppen oder können sie gar fotografieren. Die Perseiden sind recht hell und damit meist gut sichtbar. Und wer keine Perseiden sieht, kann nachts immer noch die Blüten der Nachtkerze bewundern oder gar ernten. Die hellen, gelben Blüten sind sicherlich genauso schön wie manche Sternschnuppe.

Mit Sternschnuppen ist es nach August aber lange nicht vorbei, sie können das ganze Jahr über immer wieder beobachtet werden*. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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