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Pampasgras: Das neue Trendziergras für den Hobbygarten

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Von: Mattias Nemeth

Pampasgras ist ein hoch wachsendes Solitärgras mit einem sehr hohen Zierwert. Vor allem kombiniert mit verschiedenen Sorten ergibt es ein buntes Bild.

München – Pampasgras eignet sich ideal als schnellwüchsiger Sichtschutz, der nicht zu viel Pflege erfordert. Das dekorative Ziergras ist im Sommer und Frühherbst wirklich blickdicht. Manche Sorten können über zwei Meter hoch und über einen Meter breit werden.

Pampasgras: Das neue Trendziergras für den Hobbygarten

Als Standort ist für das unkomplizierte Pampasgras ein halbschattiger bis sonnigen Ort gut geeignet. Der beste Boden sollte locker und nährstoffreich sein. Das Untermischen von Kompost, Bokashi oder Wurmhumus ist hier empfehlenswert. Diese Dünger können Sie auch später im Frühjahr unterheben, damit die Blüten von September bis November als schöne Wedel sprießen. Der Boden sollte vor der Aussaat noch ein mal geharkt werden, dann kann das Saatgut ausgestreut werden. Als Nächstes muss es noch leicht gegossen werden. Das sollte am besten im frühen Hochsommer passieren, damit sich Wurzeln vor dem Winter bilden können.

Das Pampasgras sollten Sie nach Bedarf und Witterung gießen und dabei Staunässe unbedingt vermeiden. Womöglich entstehende braune Halme schneiden Sie am besten im Frühjahr bodennah ab. Auch ältere Blätter können entfernt werden. Beim Schnitt des Pampasgrases sollten Sie immer vorsichtig von außen schneiden, damit Sie das Herz der Pflanze nicht verletzen. Pampasgras ist winterhart und kann schopfartig zusammengebunden werden. Zudem sollten Sie Ihrem Pampasgras im Winter einen Schutz durch Vlies, Reisig oder Stroh bieten, damit die Pflanze optimal überwintern kann. Vermehrt werden kann das Pampasgras im Frühjahr durch Teilung und Verjüngen.

Pampasgras blühend in einem Vorgarten. (Symbolbild)
Pampasgras ist auch perfekt für den Vorgarten geeignet. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago

Das Pampasgras sollte im Herbst nicht geschnitten werden. Stattdessen sollten die Halme locker zusammengebunden werden. So wird der Stamm in der Mitte vor Nässe und Kälte geschützt. Zusätzlich kann er noch eingepackt werden. Erst im Frühjahr sollten Sie das Gebinde lösen und die Triebe vorsichtig zurückschneiden, sobald die ersten Neutriebe zu sehen sind. Gräser sollten generell erst im Frühjahr zurückgeschnitten werden, denn sie haben selbst im Winter, mit Raureif bedeckt, noch großen Zierwert, wie kraut&rüben berichtet

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Pampasgras: Der ideale Mittelpunkt für Staudenbeete

Das hohe und breite Pampagras ist eine tolle Ergänzung für ein Staudenbeet oder für eine Ziergrasecke*. Auch die verschiedenen Sorten und Farben können gut kombiniert werden. Pampagras gibt es in den Farben:

Die Pflanze können dekorativ mit schlanken Zwiebelpflanzen wie beispielsweise Zierlauch, Lavendel, Katzenminze oder niedrigen Ziergräsern kombiniert werden. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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